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Analyse zur ParlamentswahlSpanien steht vor einem politischen Beben

Lange schien es, als sei Spanien immun gegen Verführer vom rechten Rand. Doch das könnte sich am Sonntag ändern. Der nationalistischen Vox-Partei werden für die Parlamentswahl hohe Gewinne vorausgesagt.

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Der sozialistische Regierungschef Pedro Sanchez kommt bei den Wahlen in Spanien unter Druck von rechts © AP
 

Der Mann, der mit seinen radikalen Parolen gegen katalanische Separatisten und afrikanische Migranten den zu Ende gehenden Wahlkampf beherrschte, war nicht zum TV-Duell der Spitzenkandidaten eingeladen. Santiago Abascal, Chef der aufstrebenden Rechts-außen-Partei Vox, hatte dies aber gar nicht nötig. Er steuert auch ohne größere Medienpräsenz am Sonntag auf ein zweistelliges Wahlergebnis zu, das in Spaniens politischer Landschaft ein Erdbeben auslösen dürfte. Und das den Blick darauf lenken wird, dass nun auch im iberischen Königreich, wie in den meisten europäischen Ländern, eine starke rechtspopulistische und nationalkonservative Bewegung heranwächst.

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