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Maaßen unter DruckChemnitz: Verfassungsschutz soll Echtheit des Videos nicht überprüft haben

Laut "Welt" soll der Verfassungsschutz die Echtheit des Videos gar nicht überprüft haben. Indes ruderte der deutsche Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen zurück. Laut Medienberichten soll er seine Aussagen zur Echtheit eines Videos zu den Ereignissen in Chemnitz relativiert haben.

© APA (dpa)
 

Maaßen-Aussage über Chemnitz: Verfassungsschutz-Chef Maaßen stellte die Echtheit eines Videos aus Chemnitz infrage. Er sprach gar von einer möglichen gezielten Falschinformationen. Nur: Seine Fachleute hatten die Authentizität des Videos zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht überprüft, berichtet die "Welt".

Indes soll Maaßen nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung"  in einem Schreiben an Innenminister Horst Seehofer (CSU) erklärt haben, das Video sei nicht gefälscht, er sei falsch verstanden worden.

Zweifel, so Maaßen dem Bericht zufolge, seien angebracht, ob das Video "authentisch" eine Menschenjagd zeige. Dies habe er mit seiner Kritik gemeint.

Auch nach "Spiegel"-Informationen bestreitet Maaßen nicht mehr, dass das Video echt ist. Unter Berufung auf das Umfeld des Verfassungsschutzpräsidenten heißt es, Maaßen kritisiere "nur noch", dass die schnelle Veröffentlichung des Videos in großen Medien unseriös gewesen sei, weil niemand die Quelle und die Echtheit der Aufnahme zu dem Zeitpunkt hätte einschätzen können.

Maaßen hatte "Bild" Ende vergangener Woche gesagt, es lägen seinem Amt keine belastbaren Informationen darüber vor, dass in Chemnitz Hetzjagden auf Ausländer stattgefunden hätten. Es lägen auch keine Belege dafür vor, dass ein im Internet kursierendes Video zu einer angeblichen Hetzjagd authentisch sei. Maaßen sprach sogar von möglicherweise gezielten Falschinformationen. Für diese Aussagen wurde er scharf kritisiert. Seehofer verlangte Aufklärung, Maaßen legte der Regierung am Montag einen Bericht vor.

Nach dpa-Informationen geht es in dem bisher noch unveröffentlichten Bericht weniger darum, konkrete Belege zu liefern, sondern eher zu erklären, wie Maaßen zu dieser Einschätzung gelangte. Unter anderem wird dabei die Art und Weise thematisiert, wie und durch wen ein Video veröffentlicht wurde, das zeigt, wie Männer Passanten offenbar ausländischer Herkunft bedrohen. Diese Veröffentlichung und die daraus folgende öffentliche Debatte sollen in den vergangenen Tagen dazu geführt haben, dass sich weitere Augenzeugen bei den Behörden meldeten. Seehofer hatte angekündigt, den Bericht in Ruhe zu bewerten und kein übereiltes Urteil abzugeben.

Kommentare (4)

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homerjsimpson
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Der oberste Verfassungsschützer hat sich also unqualifiziert...

... und ohne sachliche Basis für rechte Chaoten stark gemacht (war ja wohl nicht so mit der Hetze). Hm. Schon toll was sich da abspielt. Könnte glatt der öst. Innenminister sein....

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BernddasBrot
5
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Wurde er in der Zwischenzeit

von der FPÖ gecoacht..???

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gerbur
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Zurückruderer!

Mit denen könnten wir selber einige "Achter" beschicken und zur Ruder WM schicken! Gudenus und Co. wären Fixstarter!

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Amadeus005
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Weltmeister würden sie trotzdem nicht

Die rudern erst zurück, wenn das Boot zu sinken droht.

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