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Mazedonische Grenze

Einreise verwehrt: Flüchtlinge blockieren Gleise

Seit Mazedonien sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen die Einreise verwehrt, spitzt sich die Lage an der mazedonisch-griechischen Grenze zu. Rund 1000 Menschen halten die Eisenbahnstrecke besetzt.

FYROM MIGRATION REFUGEES RESTRICTION
Flüchtlinge warten an der mazedonischen Grenze auf Einlass © APA/EPA/GEORGI LICOVSKI
 

Mehr als 1.000 sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge haben am Samstag laut mazedonischen Medienberichten die Eisenbahnstrecke zwischen Griechenland und Mazedonien besetzt, nachdem ihnen die mazedonischen Behörden die Einreise verweigert hatten. An der mazedonischen Grenzseite wurden unterdessen die Sicherheitskräfte aufgestockt, berichtete das Internetportal "24vesti" Samstagnachmittag.

Selbstmordversuch

Laut dem Belgrader staatlichen TV-Sender RTS drohte die Situation am Samstag zu eskalieren, als einer der nicht durchgelassenen Flüchtlinge Selbstmord zu begehen versuchte. Laut serbischem Premier Aleksandar Vucic würden sich an der griechisch-mazedonischen Grenze am Abend bereits 3.000 "Wirtschaftsmigranten" drängen. Ihre Zahl würde konstant ansteigen, warnte der serbische Regierungschef.

Serbien sei bereit, seinen Nachbarn zu helfen, erwarte aber auch eine umfassende Lösung der Europäischen Union in der Flüchtlingskrise, unterstricht Vucic nach einem Treffen mit dem EU-Ratspräsidenten Donald Tusk. Sein Land werde jede Lösung akzeptieren, könne aber nicht annehmen, dass einige Regeln für Serbien und andere für anderen Ländern gelten würden, meinte Vucic.

Die serbischen Behörden hatten am Mittwochnachmittag die Grenzen für die "Wirtschaftsmigranten" gesperrt, nachdem dies, wie es in Belgrad hieß, zuvor auch Slowenien und Kroatien getan hätten. Mazedonien hatte einige Stunden später mit denselben Maßnahmen gestartet. Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) forderte gleiches auch für Österreich.

 

 

Kommentare (77)

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lupinoklu
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Den Bomben und der Gewalt Entkommenen

möge man nach Vorhandensein der Plätze vorübergehend Asyl gewähren. Das kann aber nicht eine unkontrollierte Einreise bedeuten. Wirtschaftsflüchtlinge ohne (Aus) Bildung haben in einem wirtschaftlich schwächelnden Europa nichts verloren. Es kann nicht sein, dass bei uns Generationen für den sozialen Standard hart arbeiten und gearbeitet haben, um diesen dann an arbeitsscheue Schattensucher zu verschenken. Da sollte bereits die Chancenlosigkeit in Form von sofortiger Rückweisung (Verbringung)an die jeweilige Küste nach Erreichen der internationalen Gewässer für Klarheit sorgen. Sonst wird Europa bald nur mehr am Papier existieren.

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Mazedonien hinkt der europäischen Entwicklung hinterher.

Daher sollte dieser Staat überdenken, die mit Pioniergeist beseelten Wirtschaftsflüchtlinge im eigenen Land anzusiedeln. Dort würden sie vermutlich zum Aufbau des Landes beitragen.

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Geom38
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Denjenigen, denen jetzt

bereits weit unten die Einreise verwehrt wird, sollte klar sein dass ihre Aussicht auf Asylstatus auch im gelobten Land D mittlerweile gegen Null geht. Folglich sollte man ihnen schon vor Ort unmissverständlich klar machen dass ihre Reise in jedem Fall umsonst sein wird. Sogenannte wintertaugliche Quartiere gibt's auch provisorisch nur innerhalb eines gewissen Rahmens, detto Privatquartiere die sich nicht quasi aus dem Hut zaubern lassen wie's manche immer noch gerne hätten. Und ggf noch vorhandene oder neu geschaffene Ressourcen werden eben ganz klar für diejenigen gebraucht deren Anspruch auf Asyl unzweifelhaft ist. Oder sollen die dann im Winter im Freien schlafen nur weil manche immer noch glauben es könne alles so weitergehen wie bisher?

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Lamax2
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Hartherzigkeit?

Es ist nicht hartherzig, wenn man bei dieser ganzen Sache die Vernunft auch noch walten läßt. Die Staaten sollten sich nicht erpressen lassen durch diese Wirtschaftsflüchtlinge-sie sind nicht an Leib und Leben bedroht. Sie wollen nur am Kuchen, den sich Europa schwer erarbeitet hat mitnaschen, ohne vorher irgendetwas dafür getan zu haben.Es ist nicht gerecht, alle Europäer dafür büßen zu lassen,dass sich der Orient auflöst und nicht in der Lage ist, sich selber zu verwalten.

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Die "Wirtschaftsflüchlinge" lassen sich nicht durch gutes Zureden abhalten

Es wird nur funktionieren, wenn diesen Menschen ehrlich vermittelt wird, dass sie es für sie in Europa keine Zukunft gibt.
Sie müssen selbst begreifen, dass weder die Arbeitsplätze vorhanden sind noch unser Sozialsystem in der Lage ist 100.000 Menschen zu erhalten und auf Dauer zu betreuen.
Im österreichischen Asylgesetz gibt den 3. Abschnitt (siehe RIS) der sich mit "Verfolgten" beschäftigt und diesen ein !Zeitlich befristetes Aufenthaltsrecht! mit klaren Regeln vermittelt. Dort gibt es keine automatische Migration!
Nur wenn die automatische Migration unmöglich gemacht wird und das auch so kommuniziert wird, werden wir wieder Herr im eigenen Land! Wirtschaftsflüchtlinge

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196eed47b9e74c51b3b45418177b7f82
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Nur echte Asylsuchende ...

werden ein zeitlich befristetes Aufenthaltsrecht als Lösung ihres akuten Problems sehen.
Wirtschaftsflüchtlinge wollen unter Umgehung des österreichischen Migrationsgesetzes (Rot-Weiß-Rot Card) ihre Lebenssituation verbessern. Das ist zwar verständlich, sollte aber in ihrem Herkunftsland mit harter Arbeit ebenso Möglich sein.
Mit Hilfe des §62 (Österr. Asylgesetz) würde sich eine Trennung der Zuwanderer von Hilfesuchenden durchführen lassen und uns eine konzentrierte Hilfe für "echte verfolgte Menschen" möglich machen.

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b4ad84509976ab6f39ed3a169b381092
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TTT

t

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Jak39
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In Mazedonien

gibt es Wirtschaftsflüchtlinge. Bei uns nicht ?

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Momi60
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Fein, so sind Hilfesuchende! Blockieren das Leben Einheimischer, wenn ihr Wille nicht geschieht. Ihre Operation mit den Kindern. Sicher, sie sind die Ärmsten und können am wenigsten dafür... Aber ... wir haben sie ihnen nicht gemacht!

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susl1
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Keine guten Aussichten

In Mazedonien und Serbien staut es sich schon, das wird im Chaos und einem Grenzsturm enden. Alleine in den nächsten Monaten werden noch hundert Tausende in die EU (vorzugsweise nach Deutschland, Österreich und die skandinavischen Länder) drängen, bis 2017 um die 3 Millionen, oder halt ein paar mehr..wenn kein "geordneter" Zugang, dann halt irgendwie, aber kommen werden noch Massen, die lassen sich nicht aufhalten.
Und irgendwo eine Strategie in Sicht????
NÖ!!!

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hfg
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Schmeißt sie endlich raus

Wenn erforderlich auch mit allen Mittel - es führt ohnehin kein Weg daran vorbei und die Situation ist andern nicht zu bewältigen.

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@hfg: Das stimmt, rechte Hetzer und FPÖ-Wähler

sollten endlich aus unserem Land geschmissen werden!

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MS80
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Re: Schmeißt sie endlich raus

Hfg, ich danke Ihnen, das sie es endlich einmal ausgesprochen haben!
Bravo!

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Oberwoelzer
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Ein nicht durchgelassener Flüchtling Versuchte einen Selbstmord zu begehen,wie hat er sich hinter den Schnellzug geworfen.

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da1b9eb2656c5efec7d35a6540c95fa
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Warte nur

bis in Spielfeld, das berühmte Häferl übergeht.
Fein, dann bekommen wir wieder so einen verdummenden Beitrag "Am Schauplatz".

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Was für ein verbittertes, trostloses Dasein müsst ihr führen, dass ihr so eiskalt und hartherzig geworden seid. Ihr tut mir einfach nur noch leid :-(

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6ca8dd9e452937da04c8ad3fe6cad6ad
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Grazeta- Ich kann mir schon vorstellen,

dass man als freiwillige Helferin einen ganz anderen Zugang hat, als alle anderen.
Aber Sie sollten keine emotionale Bindung aufbauen. Wie ein Arzt! Der kann auch nicht allen das Leben retten und muss sich auf die konzentrieren, die er noch retten kann. Vorallem darf er sich selbst dabei nicht in Lebensgefahr begeben um andere zu retten! Denn wenn alle "absaufen", kann keiner mehr gerettet werden!
Man muss im Rahmen des Machbaren bleiben, auch wenn es für Sie unmenschlich erscheint.

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Hallo Occiput, Sie haben absolut recht. Nur dass für mich im Moment die Grenze des Machbaren noch LANGE nicht erreicht ist. 90% der österr. Bevölkerung hat seine Comfort Zone noch nicht mal ansatzweise verlassen.

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6baddf916c1ea0ddb8a1f6b66456c848
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Re:

Und wieso sollten WIR Österreicher unsere Comfortzone wegen Flüchtlingen verlassen ? Wir haben uns diese Comfortzone mehr aks verdient und auch selber geschaffen. Ich werde wegen diesem Flüchtlingspack nicht einmal auf einen einzigen Cent verzichten. Und schln gar nicht auf meine Gewohnheiten; Bräuche; Rechte etc. !!

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rastimom
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ich habe auch nicht vor wegen dieser Wirtschaftsmigranten meine Comfort Zone zu verlassen, die ich mir hat erarbeitet habe.

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>Grazeta: Ist das ein Statement vom Herrn von der Caritas?

?

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yap, der nette herr,

der ein großes herz für flüchtlinge hat, hat ja auch gemeint, dass erst genug ist, wenn es uns RICHTIG weh tut....

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Weiß ich nicht. Aber Fakt ist, dass genau die, die ihre Comfortzone nicht verlassen, auch genau DIE sind, die am lautesten jammern, dass "wir nicht mehr können".

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hfg
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Re: (null)

Jeder der einen Funken Verstand und nicht nur Herz hat weiß wohin diese Dämliche Willkommenskultur führt und welche Probleme in Zukunft dadurch entstehen und vor allem, daß die Beendigung der "Willkommenskultur " unausweichlich ist und dann wahrscheinlich zu Töten führen wird.

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2b1bdc24f66aac291130d42e81dd1c52
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@hfg: Ja, wenn wir die Rechten nicht bald stoppen,

geht's uns wieder so wie 1938!

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