Jahrzehntelang galt Albanien in der Ära des früheren Diktators Enver Hodschas (1908-1985) als Europas finsterster und rückständigster Winkel. Und auch nach dem Ende des Steinzeitsozialismus 1991 sollte das endlose Jammertal der Transformation den meisten der heute 2,4 Millionen Albaner zunächst vor allem Entbehrungen, Armutsemigration und korrupte Wendegewinnler bescheren.