Zu Zeiten des Kalten Krieges gab es die „Kremlinologie“: Experten analysierten akribisch, wo Parteifunktionäre bei der Moskauer Siegesparade standen. Aus der Rangfolge auf der Tribüne leiteten sie ab, ob Reformer oder Hardliner das Sagen hatten. Diese „Kreml-Astrologie“ sollte sowjetische Sicherheitspolitik vorhersagbar machen. Fotografen hielten auf Mimik und Körpersprache der Politbüro-Mitglieder.
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