Es ist der erste EU-Gipfel unter Leitung des neuen Ratspräsidenten Antonio Costa, die Dramaturgie hat sich verändert. Rangen die Staats- und Regierungschefs bisher oft nächtelang um einzelne Begriffe in der Schlusserklärung, drehte Costa den Spieß um: Das Papier wird schon im Vorfeld auf Botschafterebene ausgehandelt, die Staatenlenker sind damit befreit vom Zwang, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen und können sich auf die wirklich wichtigen Themen konzentrieren.