Als die Hisbollah am Mittwoch vom Libanon aus eine Rakete auf das Hauptquartier des israelischen Geheimdienstes Mossad bei Tel Aviv abfeuerte, wusste die Führung der Miliz, dass der Angriff scheitern würde. Tatsächlich wurde die Rakete abgefangen, ohne die Mossad-Zentrale zu erreichen. Doch für die Hisbollah und ihre Anhänger war der Beschuss trotzdem wichtig: Er zeigte, dass die pro-iranische Gruppe selbst nach einer Woche israelischer Luftangriffe im Libanon noch in der Lage ist, Israel zu bedrohen.