Als die Hisbollah am Mittwoch vom Libanon aus eine Rakete auf das Hauptquartier des israelischen Geheimdienstes Mossad bei Tel Aviv abfeuerte, wusste die Führung der Miliz, dass der Angriff scheitern würde. Tatsächlich wurde die Rakete abgefangen, ohne die Mossad-Zentrale zu erreichen. Doch für die Hisbollah und ihre Anhänger war der Beschuss trotzdem wichtig: Er zeigte, dass die pro-iranische Gruppe selbst nach einer Woche israelischer Luftangriffe im Libanon noch in der Lage ist, Israel zu bedrohen.
Trotz israelischer Erfolge
Noch über 100.000 Raketen im Hisbollah-Arsenal
Korrespondentenbericht.
Die Hisbollah ist nach den erfolgreichen Angriffen Israels schwer angeschlagen. Trotzdem bleibt sie ein ernstzunehmender Gegner, der bis an die Zähne bewaffnet ist.
© AP / Vahid Reza Alaei