NachrufEin Grazer, der es als Sohn eines Malers und Anstreichers bis an die Spitze der UNO schaffte

Er wuchs in Graz auf, wanderte mit 12 Jahren nach Kanada aus und legte schon zwei Jahre später mit dem Sieg in einem englischsprachigen Redewettbewerb den Grundstein für Studium und Karriere: Vor wenigen Tagen starb John Ruggie in den USA, er war Vize-UNO-Generalsekretär, und seine Thesen prägen bis heute die Wirtschaftspolitik.

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Seine Eltern zogen aus Graz fort, um die Welt zu erobern. Ihr Sohn hat das im buchstäblichen Sinne geschafft: John Ruggie wurde 1944 in Graz geboren und wanderte zwölf Jahre später mit seinen Eltern nach Kanada aus. In den USA machte er später Karriere, bis hinauf zur Funktion des stellvertretenden UN-Generalsekretärs unter Kofi Annan und später Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen. Am 16. September ist John Ruggie in den USA verstorben. Sein Cousin, der heute noch in Österreich lebt, erinnert an einen bemerkenswerten Steirer.

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