CovidManfred Haimbuchner nach schwerer Corona-Erkrankung wieder zu Hause

Nach 14 Tagen im Krankenhaus, davon rund einer Woche auf der Intensivstation, konnte der an Corona schwer erkrankte Landeshauptmann-Stellvertreter am Gründonnerstag das Spital verlassen.

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BUNDESPARTEIPRAeSIDIUM FPOe: HAIMBUCHNER
Landesparteichef Manfred Haimbuchner © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Oberösterreichs FPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesparteichef Manfred Haimbuchner (42) musste wegen seiner Coronaerkrankung intensivmedizinisch behandelt werden. In einem Facebook-Posting gab Haimbuchner am Samstag bekannt, dass er am Gründonnerstag das Spital verlassen konnte. "Ich bin dankbar, dass ich den Weg zurück ins Leben antreten darf", schreibt der 42-Jährige.

Am 18. März hatte sich der Politiker auf Anraten seines Arztes ins Linzer Kepler-Uniklinikum begeben. Danach wurde er auf die Intensivstation verlegt, dort musste er künstlich beatmet werden.

Virus "ernst nehmen"

Das Virus solle nicht unterschätzt werden, so Haimbuchner: "Demut ist nicht das Gegenteil von Mut, sondern von Übermut. Genau davor soll jeder gewarnt sein. Mein schwerer Krankheitsverlauf hat mich bestätigt, dieses Virus sehr ernst zu nehmen und Schutzmaßnahmen eigenverantwortlich richtig zu treffen."

Dennoch werde er weiter "darauf beharren, dass es für freie Menschen mehr geben muss als das nackte Überleben. Die Menschen wollen Sicherheit und Freiheit. Beides muss in unserer Gesellschaft möglich sein." Es brauche nun "endlich ausreichend Impfungen für alle, die sich impfen lassen wollen, aber endlich auch weitgehende Freiheit für Wirtschaft und Bildungseinrichtungen."

Weiters bedankt er sich der Politiker bei den Pflegerinnen und Pflegern sowie den Ärztinnen und Ärzten des Linzer Kepler-Uniklinikums: "Die hervorragende Betreuung auf der Lungenklinik von Primar Lamprecht war entscheidend für meine Genesung!"

Haimbucher dankte auch all jenen, "die zu mir gestanden sind" und Genesungswünsche übermittelt hätten. Er hoffe, bald wieder "mit voller Kraft tun können, was ich zu tun habe: Mich um meine Familie kümmern, die Zukunft unseres Landes gestalten und Rasenmähen".

Liebe Freunde! Corona hat mich schwer herausgefordert und ich bin dankbar, dass ich den Weg zurück ins Leben antreten...

Gepostet von Manfred Haimbuchner am Samstag, 3. April 2021

Kommentare (32)
Marcuskleine
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"Eigenverantwortlich"

Wenn Herr Haimbuchner (Gott sei Fank ist er über den Berg!) jetzt sagt, dass man nur "eigenverantwortlich" Maßnahmen setzen muss, dann verschweigt er bewusst ganz wichtige Punkte:
Die Seuche ist ein (in Österreich) nationales Problem, das nur gemeinsam (durch politische Vorgaben) in Schach gehalten werden kann. Ein (Bundes)Politiker, der sagen würde, dass das "jeder selbst, eigenverantwortlich" entscheiden müsse, der wäre wohl fehl am Platz, der schlechteste Politiker aller Zeiten, ein Looser

Hapi67
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Bei den netten

Kommentaren und ehrlichen Genesungswünschen in diesem Forum wird einem ganz warm ums Herz.

Aber ein guter Mensch tut halt gern gutes und redet/schreibt gerne auch gut darüber.

Vielen Dank

Liezen
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Ist das ein aktuelles Foto?

oder wird die Erkrankung mit einem Imagebild verharmlost? So kommt doch keiner aus der Intensiv?

KleineZeitung
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Archivbild

Das Foto scheint älter zu sein. Es gibt zumindest ein ganz ähnliches (APA/Schlager), das im November 2020 veröffentlicht wurde. Eine Verharmlosung ist aber bestimmt nicht unsere Absicht. Wer die Kleine Zeitung liest und kennt, weiß das auch.
Freundliche Grüße, die Redaktion

KarlZoech
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@ kleinezeitung: Das Bild passt schon. Natürlich kommt man nicht so aus der Intensivstation.

Ein tagesaktuelles Foto ist auch völlig entbehrlich, da man ja hoffentlich annehmen darf, dass sich niemand am Aussehen eines gerade erst schwer krank Gewesenen ergötzen will.
Also: Die Berichterstattung - der von mir sehr geschätzten - Kleinen Zeitung passt schon und auch das Foto hier im Bericht.

KleineZeitung
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Nettes Feedback

Danke für Ihr wohltuendes Lob! Das freut uns sehr.

Ich hätte es auch als höchst unpassend empfunden, wenn ein Fotograf einen eben Genesenen vor dem Krankenhaus abgepasst hätte.
Freundliche Grüße,
die Redaktion

KarlZoech
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@ KleineZeitung: Danke, das sehe ich exakt genau so!

Auch ein Politiker, auch einer, der einer anderen Linie angehört als man selbst, hat ein Recht auf Privatsphäre, gerade nach einer überstandenen schweren Krankheit.

yzwl
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Ein

Blauer lernt nichts dazu, ist schon immer so gewesen!

evalesacher
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Corina - Haimbuchner

Wenn ein Mensch krank ist, ganz gleich welcher, wünscht man ihm, dass er bald wieder gesund wird; und sonst nichts🙋‍♀️

Marcuskleine
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aber

...wenn derjenige, der "gerade erst genesen" ist, ein parteipolitisches Statement abgibt, das umstritten ist (und potentiell weitere schwere Erkrankungen verursachen würde, wenn es jemand ernst nimmt,) dann ist es nicht nur angebracht, sondern notwendig, dass man zum Statement Stellung bezieht. Unabhängig davon geziemt es sich, weiters gute Genesung zu wünschen, oder?

erstdenkendannsprechen
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stimme ihnen nicht zu. also gemeinhin schon, bei haimbuchner natürlich auch.

aber ich habe leider menschen kennen gelernt, denen ich nicht fähig war, das zu wünschen. menschen, die über andere druck und gewalt ausgeübt haben, menschen, die familien und menschen zerstört haben. im alter dann krankheit und leiden erfahren haben. nein, denen konnte ich nicht genesung wünschen.

Reipsi
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Der hatte ja nur

eine Grippe, bei der FPÖ gibt's kein Corona.

EvilC
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Nichts gelernt...

... Demut sieht anders aus Hr. Haimbuchner. Ihre Vorsichtsmaßnahmen waren unzureichend und trotzdem raten Sie zur Selbsteinschätzung der solchen? Absolut verantwortungslos was Sie da raten. Wie verblendet muss man sein wenn man dem Tod von der Schaufel springt und nichts daraus lernt?

petrbaur
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..

tja das ist er der populismus wie leibt und lebt.. glernt hat er ws schon was nur sagen darf ers nicht, weils sonst dem image der partei schadet..

tupper10
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Dafür wird er ab jetzt ja immer jünger

Wie man einem anderen Bericht der KlZtg entnehmen kann.

panasonic11
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Haimbuchner

Sehr gut dass es ihnen wieder besser geht . Es wäre an der Zeit Ihren Parteigenossen Kickl zu überzeugen !!!!!!

ad3e92cf5dd6a2d60747d52be6aa21ed
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__Schutzmaßnahmen eigenverantwortlich richtig zu treffen“ …

hätte man eigentlich „… die Covid-Maßnahmen genau einzuhalten“ sagen müssen, denn die Irrläufer bei den Kickl-Prozessionen glauben ja auch, dass sie die „Schutzmaßnahmen eigenverantwortlich richtig treffen“ …

Tja – so eine blaue Einbrennlackierung bekommt man offensichtlich nie mehr weg – Kameradschaft bis in den (fast) Tod.

Die Chuzpe muss man erst einmal haben: Man sitzt schon im Boot und ist mitten am Jordan – und dann holt einen die (noch) normal arbeitende österreichische Intensiv-Medizin zurück – und dann schiebt man solch eine kryptische Ansage raus?!

Läuterung: Null! … und Demut ist was anderes, Herr Haimbuchner …

CFG
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...

Freut mich dass es Herrn Haimbuchner wieder besser geht.

Dann darf man demnächst ja seinen Rücktritt erwarten, denn ich denke mal, als LHStv. von Oberösterreich sollte man sich tunlichst von jeglichen illegalen Parties fernhalten.

ARadkohl
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Mittlerweile ist eh alles illegal

Und manchen gefällt es.

GordonKelz
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Das SCHLIMME ist schnell vergessen....

Dann geht es in strammer Manier wieder weiter .....
Gordon

DannyHanny
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@ Liebe Freunde von Manfred!

Jetzt stellt's euch vor der gute Dr. Lambrecht hätte kein Bett mehr frei machen können.....
Aber gut das es so glimpflich ausgegangen ist! Jedenfalls alles Gute und vielleicht könnten Sie dem lieben Herbert erzählen wie es so ist auf Intensiv!

Balrog206
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Naja

Dann hätt er in ein anderes KrH müssen !

ad3e92cf5dd6a2d60747d52be6aa21ed
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Genau Balrog …

und wenn´s auch dort voll ist – dann ins nächste … und ins nächste … usw. usf..

Abgesehen davon, dass dies de facto das zentrale Thema gegenwärtig ist, sollte dann eigentlich das Antizipieren von Kausalketten einsetzen – eine Fähigkeit, die den Homo sapiens angeblich von anderen Spezies unterscheidet – aber über die offenbar doch nicht alle verfügen – gell.

Und so findet man sich plötzlich in seinem geistigen Mikro-Kosmos wieder, in dem die eigene Welt so unermesslich groß erscheint – und wo´s dann auch Krankenhäuser inkl. Intensivbetten ohne Ende gibt. Ein Paradoxon, das es wohl nur im geheimnisvollen Bla-Bla-Balrog-Land geben kann …

Balrog206
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Ach gonzo

Sind aber nicht überall in Ö alle voll , und das war die Ansage zu was wäre ! ! Du findest es wahrscheinlich schade , somit hast du ( noch ) nicht recht mit deiner Dauerschleife voller Angst u Panik !

KarlZoech
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@ Balrog206: Menschen wie Sie werden wohl nie kapieren,

dass die Situtation mit der Corona-Pandemie eine ernsthafte ist.....

Ragnar Lodbrok
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Für solche Leute werden 104jährige

nach einem Oberschenkelhalsbruch von der Intensivstation direkt nach Hause geschickt.

 
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