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Verarmtes SpanienNach dem Virus kommt das Elend

In Spanien droht eine soziale Katastrophe. Immer mehr stellen sich um Essenspakete an. Die Regierung hat nun die Pläne für ein Grundeinkommen vorgezogen.

Anstellen vor der Essensausgabe: Alltag in Spanien © AFP
 

Der Coronakrise folgt die soziale Katastrophe. Die Schlangen jener, die vor den Suppenküchen in Spanien anstehen, werden immer länger. „Hungerschlangen“ nennen die Medien diese Reihen, in denen Hunderte auf Essenspakete warten. „Viele Familien befinden sich am Limit“, beschreibt ein Caritas-Bericht die Lage.

Kommentare (8)

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LacknerH
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Wirtschaftlicher Supergau

Da sieht man, was mit diesem maßlos überzogenen Lockdown angerichtet wurde. Und weitere Länder werden folgen. Viele tragische Einzelschicksale werden die Konsequenz sein, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesundheitlich aufgrund abgesagter Untersuchungen, verspäteter Behandlungen usw. So, und jetzt können all jene, die meinen, die Maßnahmen der Regierungen waren schon richtig so, mich mit Daumen nach unten "beglücken". Und nicht vergessen, den "Mundnasenschutz" dabei aufzulassen.

Sam125
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LacknerH wie man sieht handelte es sich um eine Pandemie und ja,leider wird es

so weitergehen! Aber wie war es nach dem Krieg? Die Menschen und da voran,vorallem die "Trümmerfrauen", sind "aufgestanden" und haben mit den einfachsten Mitteln, Österreich wieder aufgebaut! Wir hatten in unserer "Zeit " noch nie mit einer solchen WELTWEITEN
Pandemie zu tun!! Es war leider voraussehbar,was nach Corona mit unserer Wirtschaft geschehen wird und WIR ALLE müssen wieder "aufstehen" und Österreich, Europa und die ganze Welt neu organisieren und vorallem die Wirtschaft wieder ins rechte Lot bringen,denn Arbeit bedeutet Brot und Leben für die Menschen auf der ganzen Welt!

jaenner61
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@LacknerH

sie haben natürlich völlig recht, es wäre natürlich viel besser gewesen, wenn ärzte entschieden hätten, wer ein intensivbett bekommt, und wer sterben muss, bzw wenn weit mehr menschen gestorben wären (so, jetzt zynismus off)
selbst der schwedische chef virologe tegnell räumt schon fehler ein! (und die schwedische wirtschaft ist ebenso schwer angeschlagen)

lucie24
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@jänner

Und jetzt? Müssen die Ärzte erst recht entscheiden wer ein Bett bekommt, weil aus Geldmangel keines mehr da ist!

hfg
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Die staatliche Sozialhilfe

oder das bedingungslose Einkommen zb. hilft rund eine Million Haushalte und kostet nur ca. 3Milliarden Euro pro Jahr. Damit ist die Entwürdigung und extreme Armut abgewendet und was auch sehr wichtig ist der Wirtschaft und dennBetrieben geholfen, da das Geld sofort in den Konsum investiert wird.
So ein oder ähnliches System in ganz Europa installiert wäre die beste Hilfe - Armut bekämpfen und die Wirtschaft und die Betriebe indirekt stärken. Die ohnehin vorhandenen Billarden Euro wären sinnvoll, menschenwürdig, einfach, direkt und nachhaltig und bestens verteilt und investiert.

Carlo62
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Bitte nachrechnen!

3 Milliarden Euro geteilt durch 1 Million Haushalte ergibt 3.000 Euro pro Jahr und Haushalt. Das wären 250 Euro monatlich als bedingungsloses Einkommen, weniger als die Hälfte von Hartz IV.

Morioka
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Es wird zwar immer von bedigungslosem Einkommen geredet ...

was auf diese Massnahme keinesfalls zutrifft. Um dieses Einkommen in Anspruch nehmen zu können, müssen gewisse Bedingungen erfüllt werden. Der Betrag ist auf Euro 1.015/Haushalt/Monat gedeckelt. Jeder/e Erwachsene Anspruchsberechtigte bekommt min. Euro 450, ein Betrag, der unter bestimmten Voraussetzungen auch aufgestockt werden kann. Es zielt vor Allem auf Familien und Singles mit 1 Kind ab, und soll Vorerst 100,000 Haushalte erreichen. Später - wann immer das sein mag, plant man, es auf 1kk Haushalte auszudehnen.

Es ist ein Mindesteinkommen - Ingreso Mínimo Vital. In den internationalen Medien wird nur der Eindruck vermittelt, als handele es sich dabei um ein 'Bedingungslosen Grundeinkommen für Alle', was aber nicht zutrifft.

Suchmaschine nach Wahl -> Suchwort: "Ingreso Mínimo Vital" und sich selbst überzeugen.

hfg
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Die Zahlen sind dem Bericht entnommen

Offensichtlich gibt es noch andere Zuschüsse die auch bestehen und es kostet die jährlichen 3 Milliarden zusätzlich.
Die Finanzierung ist grundsätzlich auch bei einem höheren Grundeinkomnen leicht durchführbar, wenn alle anderen Sozial und sonstigen Leistungen von Bund, Land, Gemeinden und sonstigen Organisationen wegfallen. Allein die Kosten der Verwaltungseinsparungen sind beträchtlich. Außerdem wird lt. Studien dieses Geld sofort wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt und stärkt die Betriebe. Zusätzlich werden auch Steuern und Abgaben bezahlt.