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AußensichtVor welcher Pandemie schützen uns Europas Waffenarsenale?

Der Klagenfurter Friedensforscher Werner Wintersteiner meint, dass man nicht nur über die Kosten für die Wiederankurbelung der europäischen Wirtschaft, sondern auch über die völlig maßlosen Rüstungsausgaben reden sollte.

Jedes Jahr am 14. Juli findet in Paris eine große Militärparade statt
Jedes Jahr am 14. Juli findet in Paris eine große Militärparade stat © (c) APA/AFP/LIONEL BONAVENTURE (LIONEL BONAVENTURE)
 

Zwei Zahlen, die Ende April in den Medien auftauchten – zwei Zahlen, die man sich merken sollte: 1,9 Milliarden Euro und 1,9 Billionen Dollar.
1,9 Milliarden Euro, das ist der Betrag, der laut Bettina Lüscher, Sprecherin des UN-Welternährungsprogramms (WFP), in den nächsten drei Monaten dringend benötigt wird, um in vielen Teilen der Welt eine Hungerkatastrophe im Gefolge der Coronakrise zu vermeiden. Sie befürchtet, dass bis Ende des Jahres eine Viertelmilliarde Menschen vom Hungertod bedroht sein werden.

Kommentare (3)

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mobile49
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rüstungsindustrie

mästet die superreichen , die dann ihre brosamen den politikern und lobbyisten zum anfüttern vor die füße werfen .
und wenn die rüstungsprodukte unmodern zu werden drohen , wird schnell ein bürgerkrieg angezettelt in dem dann die aufgerüsteten nationen ihren schrott in form von bombenteppichen und minen "abrieseln" lassen .
mit dem argument der arbeitsplätze wird immer weiterproduziert .
ich glaube aber , diese arbeitskräfte könnten mit mehr innovation auch anderwertig eingesetzt werden .
weniger produktionen "auslagern" und mehr im inland produzieren .
aber da wären ja weniger gewinne zu machen - es ist traurig .
nein - es ist eine frechheit und unverschämtheit die den menschen und der umwelt angetan werden !

47er
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Was nützen jetzt den Staaten die teils imensen Rüstungsausgaben,

der Virus hat der Menschheit seine gewaltige Überlegenheit gezeigt, und kein Schuß ist gefallen. Der nächste Schock wartet schon, in unserer Einfalt glauben wir, die Erde ist uns untertan, aber die Erderwärmung nimment seinen Lauf, dabei sind die Temperatursteigerung der Meere viel heimtückischer, die Wetterkapriolen steigern sich, das Gleichgewicht schwindet, und wir können wieder nur ohnmächtig abwarten. Wieviel hätten die Staatsmänner mit nur einem Prozent des Miltärbutgets bei Katastrophenvorsorge verhindern können, hoffentlich werden nun die Leute gescheiter.

tenke
4
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Traurig.

Aber wozu die Rüstungsausgaben reduzieren? Es gibt ja die EU mit ihren Hilfsgeldern.