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Wahlquiz Gesundheit & Pflege Die Antworten der ÖVP

 

Hier finden Sie die Ergebnisse der Partei mit Begründung:

Forderung: Zusammenlegung der Kassen

Position: Dafür

Begründung: Mit der Reform der Sozialversicherungsträger, die schon von vielen gefordert wurde und längst überfällig war, haben wir in der letzten Regierung sichergestellt, dass im System gespart wird und mehr Mittel für die Patienten zur Verfügung stehen.


Forderung: Zusammenführung der Finanzierung und Steuerung des Gesundheitsbereiches in einer staatlichen Hand.

Position: Dagegen

Begründung: Es ist sinnvoll, Finanzierungsströme zu bündeln und dabei weiterhin in Absprache mit den Ländern vorzugehen. Mit der Zusammenlegung der Sozialversicherungsträgerhaben wir hier einen wichtigen Schritt gesetzt. Eine zentralistische Steuerung lehnen wir jedoch ab.


Forderung: Verpflichtung von Medizin-Absolventen von öffentlichen Universitäten, für eine gewisse Zeit im öffentlichen Gesundheitssystem tätig zu sein.

Position: Vielleicht

Begründung: Statt nur auf Verpflichtungen setzen wir auf zusätzliche Ausbildungsplätze und Anreize, um den Beruf des Arztes zu attraktiveren. Ziel ist, dass eine flächendeckende wohnortnahe hausärztliche Versorgung auch künftig gesichert ist. Dafür ist ein Paket notwendig, das Maßnahmen vom Studium bis zu den versorgungspolitischen Rahmenbedingungen umfasst.

Forderung: Belohnungssystem für gesundheitsförderliches Verhalten. Beispielsweise eine Beitragsgutschrift bei der Erreichung von Gesundheitszielen.

Position: Dafür

Begründung: Ein stärkerer Ausbau des Präventionsgedankens ist zentrales Ziel unserer Gesundheitspolitik. Es sollten dabei Anreize zur Steigerung der Eigenverantwortung gesetzt werden.

Forderung: Entlastung von Ärzten durch die Übernahme von Tätigkeiten durch nicht-ärztliches Gesundheitspersonal wie Apotheker und Pfleger.

Position: Vielleicht

Begründung: Klar ist, dass eine hohe qualitative medizinische Versorgung jedenfalls garantiert werden muss.

Forderung: Ein rascher Ausbau von ELGA, sodass bald alle Impfungen und Befunde umfasst sind

Position: Dafür

Begründung: Beim weiteren Ausbau von ELGA müssen Bedenken, etwa zum Datenschutz, berücksichtigt und ausgeräumt werden sowie eine umfassende Aufklärung der Patienten stattfinden.


Forderung: Strengere Regelungen (etwa bezüglich Öffnungszeiten, ELGA-Teilnahme) für Wahlärzte, um eine Kostenübernahme durch die Sozialversicherung zu erreichen.

Position: Dagegen

Begründung: Ziel muss es aus unserer Sicht sein, Wahlärzte in das Kassensystem zu holen statt sie zusätzlich bürokratisch zu belasten. Zudem ist eine ELGA-Teilnahme für Wahlärzte beispielsweise bereits jetzt im Gesetz verankert.

Forderung: Einführung einer Pflegeversicherung als Teil der Sozialversicherung

Position: Dafür

Begründung: Um für alle Menschen ein Altern in Würde zu ermöglichen, wollen wir eine optimale Versorgung in Gesundheit und Pflege sicherstellen. Dazu gehört, das Grundrisiko Pflegebedürftigkeit durch eine neue Säule der Sozialversicherung abzusichern und so die Finanzierung der Pflege nachhaltig aufzustellen.

Forderung: Einführung von Facharztzentren für spezielle Krankheitsbilder nach dem Vorbild der Primärversorgung

Position: Dagegen

Begründung: Eine eigene Rechtsform ist jedenfalls nicht erforderlich. Fachspezifische Zentren gibt es bereits heute und sollen nach Maßgabe des Österreichischen Strukturplans Gesundheit /der Regionalen Strukturpläne Gesundheit auch ausgebaut werden. Erstes Ziel muss der weitere Ausbau von Primärversorgungseinheiten sein.


Forderung: Einführung einer Masern-Impfpflicht

Position: Dagegen

Begründung: Mehr Aufklärung und eine hohe Durchimpfungsrate, insbesondere bei Kindern und Gesundheitsberufen, sind jedenfalls wesentlich. Eine weitere Verankerung im Mutter-Kind-Pass wird zu prüfen sein. Gleichzeitig sind alle die Grundrechte tangierenden Fragen juristisch genau zu prüfen.

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