Nun haben sich Politiker in Hinblick auf die Zukunft der Bildung geeinigt. Doch inwiefern sind die Schülerinnen und Schüler mit dieser Einigung zufrieden?
Teilnahme der Schüler. "Die Politik ist anscheinend nicht an einer Partizipation der Schülerinnen und Schüler interessiert", so Marie-Theres Grillitsch, Vorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen Kärnten (AKS).
Keine Mitsprachemöglichkeit. "Schülerinnen und Schüler hatten schon bei der Entwicklung des Konzepts keine Mitsprachemöglichkeit und nun dürfen sie nicht einmal mitbestimmen, ob an der eigenen Schule die "Neue Mittelschule" versucht wird, das ist absolut empörend und spiegelt alles andere als Demokratie wider", so Grillitsch weiter.
Schulversuch. Weiters wird die "Neue Mittelschule" nicht flächendeckend eingeführt, sondern lediglich als Schulversuch. "Die Nichteinführung der flächendeckenden Gesamtschule verfehlt genau das eigentliche Ziel. Eigentlich sollte eine Gesamtschule soziale Selektion vermindern, doch bei einer Wahlmöglichkeit teilweise zwischen drei Schultypen ist eine Elitenbildung weiterhin gegeben", kritisiert Grillitsch.
Pädagogische Ausrichtung. "Weitere Mängel sind in der pädagogischen Ausrichtung zu erkennen. Lehrerinnen und Lehrer sollen sich über Nacht neuen pädagogischen Anforderungen stellen. Wie soll das funktionieren?" fragt sich die SchülerInnenvertreterin.
AKS: Neue Mittelschule "ohne" Schüler
Statt Schulbaustelle sind pädagogische Konzepte gefordert, so Marie-Theres Grillitsch, Vorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen Kärnten (AKS).