Als hätte es noch eines Beweises bedurft, der deutliche Wahlsieg in gleich fünf Ostküsten-Bundesstaaten – unter anderem New York und Pennsylvania – schaffte endgültige Klarheit: Mitt Romney wird Amtsinhaber Barack Obama am 6. November im Kampf um das höchste politische Amt der USA herausfordern. Ron Paul mag zwar pro forma noch im Rennen sein, längst aber haben sich die Republikaner - wenn auch teilweise widerwillig – hinter ihrem Kandidaten für die Präsidentschaft versammelt. "Nach 43 Vorwahlen kann ich mit Überzeugung und Dankbarkeit sagen, dass Sie mir eine große Ehre haben zuteil kommen lassen und mir eine ernsthafte Verantwortung übertragen haben", erklärte Romney in Manchester (New Hampshire).
Marco Rubio
"Michael Jordan der Republikaner"
Das Duell ums Weiße Haus wird Barack Obama gegen Mitt Romney lauten. Noch völlig offen ist, mit wem der republikanische Herausforderer in die US-Wahlschlacht zieht. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Vizepräsidentschaft ist Marco Rubio, der "Kronprinz" der Tea-Party-Bewegung. Von Stefan Tauscher.
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