Ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben für jeden Menschen ist Ziel in allen Pflegeeinrichtungen der Caritas – unabhängig von Alter, Geschlecht, religiöser Zugehörigkeit und Herkunft. Im Zentrum der „Lebensräume Caritas“ stehen daher die Bewohner:innen mit ihren Stärken und Ressourcen, mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und Sorgen.

Was in den Einrichtungen der Caritas geschieht, ist nicht in erster Linie Betreuung, Versorgung und Pflege, sondern eine neue Phase des Lebens – meist unter den erschwerenden Bedingungen der Pflegebedürftigkeit. Gemeinsam mit den Bewohner:innen werden „Lebensräume“ geschaffen, die eine individuelle Gestaltung des Alltags ermöglichen und zu einer qualitätsvollen Lebensgestaltung beitragen.

Ziel des Konzeptes ist es, den Bewohner:innen Sicherheit und Geborgenheit in einem Haus zu vermitteln, das zu deren neuem, oftmals auch letztem, Zuhause wird. Dabei leiten die Caritas grundlegende Werte, auf denen die „Lebensräume“ aufgebaut sind: Menschwürde, Wertschätzung, Individualität, soziale Beziehungen und Bedürfnisorientierung. Sie helfen dabei, Individualität in der Betreuung und Pflege zu wahren – gemäß dem Leitsatz: „So viel Selbstbestimmung als möglich, so viel Unterstützung wie notwendig.“

Doch das Konzept „Lebensräume“ gilt ebenso für die Mitarbeiter:innen: Wertschätzung und das Fördern individueller Stärken ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit in den Pflegeeinrichtungen der Caritas, damit alle – Mitarbeiter:innen wie Bewohner:innen – mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet sind, die „Lebensräume“ mitzugestalten.