Mit einer kürzeren Beleuchtungszeit reagiert die Familie Gollnhuber auf das Thema Energiesparen: Das Weihnachtshaus in Bad Tatzmannsdorf wird diesen Advent eine Stunde weniger erstrahlen, außerdem kommen ausschließlich LED-Lampen zum Einsatz, erklärte Sabine Gollnhuber am Dienstag im Gespräch mit der APA. Der Stromverbrauch sinkt dadurch um ein Viertel. Die Aufbauarbeiten starteten bereits im August.

"Wir haben in den Sozialen Netzwerken eine Umfrage gestartet und innerhalb von 24 Stunden über 9.000 Rückmeldungen bekommen", der ganz überwiegende Teil davon sprach sich für die Durchführung "wie immer" aus, erklärte Gollnhuber. Wäre die Meinung negativ gewesen, "platzt unser Traum".

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Man habe sich daher entschlossen, die Beleuchtungszeit um eine Stunde zu reduzieren. Hell erleuchtet werden Haus und Garten nun von 16.30 bis 21.00 Uhr. "Wir drehen nicht so lange auf und verwenden reine LED-Beleuchtung, alles andere lassen wir weg", so Gollnhuber. Montiert wird schon seit Anfang August, damit am 26. November eröffnet werden kann. "Wir sind ein Besuchermagnet", die Region würde Einbußen vor allem bei Wochenendgästen verzeichnen, zeigte sie sich überzeugt.

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Auch in Eisenstadt werden die Zeiten der Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr verkürzt - eine Maßnahme des Ende Juli vorgestellten Energiesparpakets. Weiters wird etwa die Intensität der öffentlichen Beleuchtung auf 30 Prozent reduziert oder die Temperatur in öffentlichen Gebäuden gesenkt. Eine weitere Maßnahme sieht die Temperatursenkung im Hallenbad sowie eine spätere Öffnung der kleinen Fläche am Eislaufplatz vor. Langfristig plant die Landeshauptstadt für die städtischen Gebäude die Umstellung auf Fernwärme, Photovoltaik-Flächen sowie LED-Beleuchtung.