Im InnviertelMit Handy gespielt: Autofahrer zog Spur der Verwüstung

Sein Wagen schlitterte 70 Meter über Wiese, überfuhr Stromverteiler, durchbrach Hecke, sprang quer über Hauseinfahrt, rammte Mauer und schleuderte 200 Kilo schwere Steinbrocken über Fahrbahn.

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Sujetbild © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Eine Spur der Verwüstung hat ein Autofahrer in der Nacht auf Sonntag in Maria Schmolln im Bezirk Braunau gezogen. Der 58-Jährige kam mit dem Pkw auf einer geraden Strecke von der Fahrbahn ab, schlitterte 70 Meter über eine Wiese und überfuhr einen Stromverteilerkasten. Dann durchbrach er eine Hecke, sprang quer über eine Hauseinfahrt und rammte eine Steinmauer, deren 200 Kilo schwere Felsbrocken über die Fahrbahn geschleudert wurden, berichtete die Polizei.

Gegenüber den Beamten gab er an, er habe kurz mit seinem Mobiltelefon gespielt und daher die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Mann blieb bei seinem Ausritt unverletzt.

Eine weitere unfreiwillige Off-Road-Fahrt hat im selben Bezirk ein betrunkener 19-jähriger Probeführerscheinbesitzer in Weng hingelegt. Der junge Mann fuhr geradewegs über einen Kreisverkehr, riss ein einbetoniertes Verkehrszeichen aus der Verankerung und beschädigte mehrere Leitpflöcke. Der Wagen blieb bei einer Böschung stehen, der verletzte 18-Jährige kam in das Krankenhaus Braunau. Ein Alkotest ergab 1,22 Promille.

Kommentare (1)
Patriot
1
10
Lesenswert?

Zahlen lassen, bis der gesamte Schaden auf Heller und Pfennig wieder gutgemacht wurde!

Dazu 5 Jahre Führerscheinentzug und eine saftige Verwaltungsstrafe obendrauf!