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Gewalt an FrauenReinhard Haller: "Wir müssen Kränkungen ernst nehmen und überwinden"

Elf Frauen wurden heuer in Österreich bereits Opfer tödlicher Gewalt. Wer sind die Täter, was treibt sie an und wie können sie aus der Spirale der gewaltsamen Eskalation ausbrechen? Psychologe und Gerichtsgutachter Reinhard Haller im Interview.

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Reinhard Haller
Reinhard Haller © APA
 

Die Gewalt an Frauen scheint sich auszubreiten. Teilen Sie diesen Eindruck?

Kommentare (8)
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onyx
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Gutes Interview mit Herrn Haller

Persönlich interessieren würde mich aus welchen sozialen Millieus Täter und Opfer solcher Fälle herstammen. Ich bin der Überzeugung ein hoher Bildungsgrad bei Frauen könnte durchaus präventiv wirken, um sich erst gar nicht auf derartig labile Typen einzulassen.

Wahrscheinlich trägt auch Prostitution sowie die mittlerweile ausufernde Online Pornografie zu einer Minderung der Wertschätzung gegenüber Frauen bei.

Dissentio
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Pornografie...

war schon immer präsent (Pornoseiten nahmen bereits vor knapp 10 Jahren ⅓ des gesamten Internettraffics in Anspruch). Heute wird nur offener darüber gesprochen, Teenager haben leichter Zugang dazu und müssen entsprechend früh aufgeklärt werden! Mein erstes "Heftchen" hatte ich bereits mit 9 angesehen, diverse Videos mit 11/12, war aber durchaus in der Lage zu verstehen, dass dies quasi "Schauspielerei für Erwachsene" ist....

onyx
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Dissentio

Bitte schließen Sie nicht von sich auf andere.

Dissentio
0
1
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Tue ich nicht wirklich,

...aber Ihre Annahme bezüglich Pornografie ist für mich schlichtweg die glwich unsinnige Aussage, wie "K1llerspiele machen Jugendliche zu A_okläufrn."

Dissentio
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Werter Herr Haller,

Zum Punkt härtere Strafen bzw. ihrer Aussage
"Ja, die Frage ist, ob das so sinnvoll ist. Immerhin wissen Täter meist schon vorher, mit welchen Konsequenzen sie rechnen müssen. Das hält sie ja offenbar nicht ab."
Stellung nehmend:

Wenn es einen Täter ohnehin nicht abhält, ja dann SOLLTE man das MÖGLICHE Strafmaß absolut auf ein außerordentlich hohes, meinetwegen übertrieben hohes, Maß anheben, um "zumindest"Nachahmungstäter einzuschüchtern!

Warum hält es sie nicht ab?

Meiner Meinung nach führen oft Depressionen bei solchen Personen zu Apathie/Indolenz und verstärkten Aggressionen.
Rationales Denken findet in dieser Phase nicht mehr statt.
Was zum Schluss bleibt, ist eine Person, die alles um sich ausblendet und einzig und allein nur noch Hass auf "die Ursache" dieser Störung bündeln kann. Dieser Hass steigert sich so lange, bis es zu Gewalt/Mord kommt!

Davon zu unterscheiden sind jene, die krankhaft Gewalt anwenden müssen, um ihre Lebenslust zu stillen (Triebtäter) - füe diese sollte es null Toleranz und ausschließlich Höchststrafen geben!

hfg
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Um Trennungsprobleme zu

vermindern sollte man kostenlose Meditation anbieten, dort wird von geschulten Personen aus eigener Erfahrung geholfen. So könnten im Vorfeld viele Kränkungen und Gewaltakte verhindert oder zumindest erkannt werden.

hfg
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Die langen Corona

Probleme und Einschränkungen erzeugen und verstärken latente Probleme und leider auch die Gewalt. Wenn praktisch fast keine sozialen und sonstigen „Ablenkungen“ möglich sind wird das „Problem“ natürlich noch deutlich verstärkt und führt vermutlich noch mehr zu Gewalt.

zeus9020
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PHÄNOMENAL

...wieder mal perfekt und tabulos auf den Punkt gebracht...
Leider wird aber kaum wer daraus lernen, weil‘s in der mitschwingenden Tiefe kaum jemand versteht...