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Pensionistenverband zu AstraZeneca"Zulassung für Über-65-Jährige muss reine Expertenentscheidung sein"

Kommende Woche entscheidet das nationale Impfgremium über Zulassung von AstraZeneca für Über-65-Jährige. Deshalb stellt der Präsident des österreichischen Pensionistenverbandes Forderungen an den Gesundheitsminister.

© APA/GEORG HOCHMUTH
 

In den nächsten Tagen muss das nationale Impfgremium in Österreich entscheiden, ob der immer mehr in die Kritik geratene Impfstoff von AstraZeneca auch für Menschen über 65 Jahren verimpft werden soll. Werden die Expertenmeinungen dazu weltweit auseinandergehen, äußerte sich am Sonntag nun auch der österreichische Pensionistenverband dazu - und stellte Forderungen an den Gesundheitsminister.

Pensionistenverbands-Präsident Peter Kostelka forderte, dass „die Entscheidung ob überhaupt und unter welchen konkreten Bedingungen der Impfstoff von AstraZeneca an Personen über 65 Jahren verimpft wird, eine rein fachliche Expertenentscheidung sein muss, die auf einem breiten Konsens in der Fachwelt beruht. Es darf keinesfalls der Eindruck entstehen, das Ministerium würde sich aus einer Vielzahl an Expertenmeinungen mit einer gewissen Beliebigkeit die aus seiner Sicht praktikabelste Option auswählen.

Kostelka ortete auch eine „tiefe Verunsicherung hinsichtlich der Wirksamkeit von AstraZeneca, insbesondere bei nunmehr auftretenden Mutationen“ und dass Betroffene und Angehörige ihre Besorgnis ausdrücken und heftig dagegen protestieren, dass die ältere Generation nun doch den AstraZenecaImpfstoff erhalten soll. Vereinzelt wird sogar davon gesprochen und befürchtet, dass die ältere Generation als ‚Versuchskaninchen‘ verwendet werden soll.

Kritisiert wird auch die Knappheit der Impfstoff. Unter diesem Aspekt mute es geradezu grotesk an, so Kostelka, zu diskutierten, ob ein bestimmter Impfstoff an eine bestimmte Personengruppe verimpft werden soll - wenn er nicht einmal in ausreichendem Maße zur Verfügung steht.

Kommentare (6)
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Laser19
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In den nächsten Tagen muss das nationale Impfgremium entscheiden

Das hat es bereits, 65+ darf geimpft werden, wenn mit den anderen Impfstoffen logistische Probleme auftreten, wovon auszugehen ist.

argus13
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Astra Zeneca

wird in mehreren Ländern abgelehnt, ebenso von Ärzten aufgrund von Nebenwirkungen. Aber Fr. Wiedemann meint, man könnte auch die Älteren damit impfen. Sie, Anschober, Koren, Bogner Strauß, Virologen und all die anderen gscheiten Verantwortlichen sollen sich mit dem impfen lassen, ich sicher nicht. Ich bin kein Versuchskaninchen! Ich halte mich an die Maßnahmen und wenn Pfizer oder Moderna verfügbar ist, lasse ich mich damit impfen. Es wird schon einen Grund haben, warum A-Z so billig ist!

Miauuutsetung
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Außerdem

Hat sich eh 75% vom Impfwilligen Krankenhauspersonals mit Astrazeneca impfen lassen.

Miauuutsetung
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Astrazeneca

Wird nicht aufGrund der "Nebenwirkungen", welche eigentlich Impfreaktionen sind, vom med. /pflegerischen Personal abgelehnt sondern weil er gegen Mutationen nicht so gut wirken soll. Insbesondere die Südafrikanische Mutante, die hierzulande schon verbreitet ist.

duesentrieb1
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Genau,

Nur mein Arzt kann und darf mir einen Impfstoff empfehlen. Auf Vorschreibungen von unseren „Experten“ in der Regierung kann ich verzichten.

calcit
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Na worauf glauben sie beruft den sich ihr Arzt...

...auf das nationale Impfgremium - weil so viel Wissen hat ein Allgemeinmediziner über Impfstoffe auch nicht und muss sich da auch auf seine Kollegen verlassen...