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Heiliger AbendPolitik und Kirchen ringen um Lösung für Christmetten

Tranchierte Metten gegen Voranmeldung? Die Politik drängt auf Maßnahmen, die Menschenströme verhindern.

Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu
Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu © KK
 

Dichtes Gedränge in den Kirchenbänken hat rund um Weihnachten Tradition. Doch in Zeiten der Pandemie sind das Bilder, die der Bundesregierung Sorgen bereiten. Seit Tagen laufen daher hinter den Kulissen Gespräche zwischen der Politik und den christlichen Kirchen. Man drängt auf Maßnahmen, die Menschenströme verhindern.

Kommentare (6)
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zweigerl
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Beten um Corona

Gab's schon mehrmals, dass die betenden Gemeinschaften tödliche Cluster bildeten. Dies als kleinen Beitrag zur Hilfe von oben. Und die Christmette scheint mir auch wegen des Heuchelfaktors verzichtbar. Ich war da einmal dabei, wie sich die Eltern mit ihren geschenksbeglückten Kindern gegenseitig auf die Zehen gestiegen sind. Nach der Bescherung war das "Aufbleibendürfen" über Mitternacht hinaus noch so ein spirituelles Zusatzzuckerl für die Kleinen. Das Jahr über bleiben dann die Kirchen wieder leer, weil um 7 Uhr sonntags aufstehen mag man dann doch nicht.

altbayer
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Zu wenig Priester -zu wenig Ehrenamtliche ?

Wenn die römisch katholische Kirche nicht mehr genug Priester und Ehrenamtliche Mitarbeiter für die Christmette findet (wie im Artikel beschrieben), dann liegt das Problem nicht an Corona.
Da gibt es vielleicht andere (vielleicht auch größere) Probleme.
Den "steirisch Katholischen" (Steirer die den Kirchenbeitrag zahlen) fehlen halt 2020 die 3 Kirchenbesuche im Jahreskreis, die sich aus Palmweihe, Fleischweihe und Christmette zusammensetzen.

AndiK
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Ich würde die gleiche

Lösung wie für Silvester vorschlagen

wiesengasse10
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Das versteh ich jetzt nicht ganz Andi...

Welche Regelung gibt's für Gottesdienste oder andere religiöse Zusammenkünfte zu Silvester ???

wintis_kleine
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@andiK

Ich wollte gerade das Gleiche schreiben. Das gibt es ja wohl nicht, gleich im Artikel neben dieser Meldung wird überlegt, jegliche Feierlichkeiten zu Sylvester zu verbieten und dann wird überlegt wie man Menschen in geschlossenen Räumen von denen vermutlich 50% der Risikogruppe angehören eine Feierlichkeit ermöglicht kann.
Bei allem Respekt für die Gläubigen. Aber zum Glauben brauche ich keine Kirche und keine Christmette. Wenn man überall den Verzicht schon einfordert (wir sehen unsere Eltern auch nur mehr zwischen Tür und Angel, sogar zu Weihnachten) dann wird man wohl in diesem Jahr auch einmal auf dieses Zusammenkommen verzichten können, ganz abgesehen davon dass hier sicher mehr als 10 Personen aus mehr als 2 Haushalten anwesend sein werden.

HoellerP
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Wiewohl...

...man den "geschlossenen Raum" einer Kirche vermutlich nicht mit einer Wohnung vergleichen kann (vom Verhalten der darin Anwesenden ganz abgesehen).