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Illegaler KrampuslaufKrampus attackierte Tiroler Polizisten mit Rute

Drei Krampusse wollten im Ötztal trotz Verbots ihr Brauchtum pflegen. Ein 19-Jähriger ging mit der Rute auf einschreitende Polizisten los.

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Sujetbild © Achmed - stock.adobe.com
 

Trotz Corona-Restriktionen hat es die Tiroler Polizei am Freitag in Längenfeld im Ötztal mit drei Krampussen zu tun gehabt. Als die Beamten die Identität der maskierten Männer - nachdem sie zu einem angeblichen "Krampuslauf" gerufen worden waren - feststellen wollten, marschierten diese einfach weiter. Einer von ihnen, ein 19-Jähriger, beschimpfte die Polizisten, ging mit der Rute auf sie los und ergriff die Flucht.

Zunächst sprang er in ein angrenzendes, eingefrorenes Bachbett. Kurz darauf wurde der 19-Jährige aufgrund seiner im Schnee hinterlassenen Spuren in einem Einfamilienhaus aufgefunden. Dort verhielt er sich laut Exekutive erneut äußerst aggressiv und flüchtete abermals. Schließlich wurde er in der Nähe des Hauses festgenommen. Der junge Mann wurde wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt, mehrerer Verwaltungsübertretungen und Übertretungen nach der Covid-19 Notmaßnahmenverordnung angezeigt.

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