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Mit LuftdruckpistoleMann schoss in Wien auf Mitarbeiter einer Delogierfirma

Schlug Opfern Waffe über den Kopf - Frau und Mann mit Rissquetschwunden ins Krankenhaus gebracht.

Sujetbild © Markus Traussnig
 

Ein 33 Jahre alter Mann hat Donnerstagnachmittag auf einen Mitarbeiter einer Delogierfirma in Wien-Wieden mit einer Luftdruckpistole geschossen. Außerdem schlug er diesem mit der Waffe gegen den Kopf. Eine Kollegin des Mannes ging dazwischen, auch sie wurde verletzt. Der Serbe flüchtete, eine Großfahndung der Polizei folgte. Der 33-Jährige ist namentlich bekannt.

In einer Erstinformationen nach der Tat hatte es geheißen, dass der Täter zwei Gerichtsvollzieher angegriffen hatte. Diese waren aber nicht involviert, verletzt wurden vielmehr Mitarbeiter der Delogierfirma.

Mann war völlig aufgebracht

Der Serbe besaß in Währing einen Reifenhandel. Dieses Geschäftslokal war im Auftrag des Gerichts von der in Wieden ansässigen Firma delogiert worden. Völlig aufgebracht betrat der 33-Jährige am Donnerstagnachmittag schließlich gegen 14.30 Uhr die Realitätenverwaltung in der Johann-Strauß-Gasse. Laut Zeugen ging er "sehr brutal vor, brüllte herum und bedrohte alle mit dem Tod", berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger.

"Er hat mit der Luftdruckpistole auf den Mitarbeiter geschossen." Es folgte ein Gerangel zwischen dem 39-Jährigen und dem Angreifer. Dabei hat der 33-Jährige die Pistole auch als Hiebwaffe verwendet und den 39-Jährigen am Kopf verletzt. Eine couragierte Kollegin ging dazwischen, "auch sie erlitt durch ihre Intervention blaue Flecken", schilderte der Polizeisprecher. Dem 39-Jährigen gelang die Flucht, woraufhin auch der Täter davonrannte.

Auch eine weitere Frau wird von der Polizei als Opfer geführt. "Ihr hat der 33-Jährige die Waffe an den Kopf gehalten und sie mit dem Tod bedroht", sagte Eidenberger. Eine Sofortfahndung mit einem Großaufgebot der Polizei nach dem Serben verlief zunächst negativ. Die Wiener Berufsrettung brachte die beiden Opfer - den 39-jährigen Mann und seine 37-jährige Kollegin - nach der Erstversorgung ins Krankenhaus.

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