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Unis in StudentennötenDeutliches Minus bei den Anfängern

Um bis zu 50 Prozent sanken zuletzt an den Universitäten die Zahlen der Studienanfänger. Jetzt zittert man auch um die Budgets.

THEMENBILD: STUDENTEN / UNIVERSIT�TEN / INSKRIPTION / STUDIENZULASSUNG
Die Anfängerzahlen an den Unis sinken seit Jahren © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Während in Österreich das Schulwesen in Schwung kommt, ist man an den Universitäten noch nicht soweit. Coronabedingt wurden die Inskriptionsfristen bis 30. September verlängert. Doch das trägt nicht zu Beruhigung bei. Man muss sich an den Hochschulen vor weiter stark sinkenden Studierendenzahlen fürchten. Sehr gelegen kommt das nicht, denn eben wird zwischen Bildungs- und Finanzministerium das Budget erstellt – und das stützt sich auch auf die Studierendenzahlen.

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Danke für Ihr Verständnis.

Sam125
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Wo sind sie geblieben unsere KLUGEN KÖPFE,die die Wirtschaft schon seit Jahren

so dringend benötigt,wenn sogar in der Coronakrise die Wirtschaft händeringend nach FACHARBEITER und speziell ausgebildeten FACHKRÄFTEN ruft und keine findet! Und dass bei einem stetig steigenden Bevölkerungswachstum in Österreich!? Ja,bestimmt,wir schaffen uns selber ab! Und bestimmt sind nicht nur die Lehrer schuld daran,denn auch ihnen werden schon jahrelang die "Hände gefesselt" und sie dürften nur "Streichelweiche Pädagogik"an den Schülern weitergeben! Das Resultat sieht sogar ein Blinder! Ja,wir schaffen das!

duerni
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Wir schaffen uns mit der Covid Hysterie selbst ab - das führt sicher hier ...

zu einer Flut an "dislikes" - ist mir egal, denn ich bleib dabei - Schulen zuzusperren wird uns noch weiter ins wirtschaftliche "Aus" treiben.
Es wird auch in Zukunft wieder Viren geben, deren Wirkung nicht sofort wirksam bekämpft werden kann. Nirgends gibt es absolute Sicherheit - aber vernünftiges und nicht populistisches Handeln sollte unsere Regierenden leiten.
An die Jugend gerichtet: Verzichten wir vorübergehend auf, nur dem Vergnügen dienendes, Verhalten -Veranstaltungen - halten wir Distanz zu allfälligen "Covid-Spendern" und desinfizieren wir unser Hände - aus.

cathesianus
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Wo ist das Problem?

Dann gibt es eben weniger Lehrveranstaltungen... im Pflichtschulbereich muss man sich den sinkenden Schülerzahlen mit weniger Klassen schon längst stellen. Und dass das System mit ausländischen Studenten aufgefüllt wird, die nachher wieder in ihre Heimatländer zurückkehren, ist auf Dauer auch nicht aufrecht zu erhalten...

Mein Graz
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@cathesianus

Naja, das ist ja nicht nur für die Unis ein Problem - dort könnten ja Stellen abgebaut werden. Allerdings wurde um viel Geld viel Platz geschaffen, der dann ungenutzt leer steht und trotzdem weitere Kosten verursacht.
Auch wenn die Studentenzahlen niedriger sind - ein Teil sind weiterhin aus dem Ausland und wird in die Heimat zurück kehren bzw. werden manche auch zukünftig ins Ausland gehen.

Man sollte auch noch die Folgen bedenken: weniger Studenten = weniger Abschlüsse = weniger Akademiker in der Arbeitswelt: weniger Ärzte, Juristen, Techniker, Lehrer, Chemiker usw.
Und das kann fatal sein.

Balrog206
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Naja

Medizin stutzt sich aber freiwillig auf ein Maß !! Warum auch immer !

petera
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Zuerst wird gejammert,

Das es zu viele Studenten gibt und man unbedingt Zulassungsbeschränkungen braucht. Und plötzlich gibt es zu wenig.

Jetzt sollten wohl für die Studenten genügend Ressourcen zur Verfügung stehen.

Amadeus005
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Wenn die Numerus Klausus Flüchtlinge fehlen

Spinat das jetzt nicht unbedingt ein Nachteil für die zukünftige Akademikerrate in Österreich. Vielleicht einfach mehr Plätze und bessere Betreuung für die Studenten.

romagnolo
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Die Autokorrektur ist schon ein Luder.

Aber Spinat gibt in so einer verzwickten Situation sicherlich die nötige Kraft :-)
Im übrigen stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

duerni
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Unis in Studentennöten heißt übersetzt für die Zukunft Österreichs, ....

es werden uns kurzfristig jene Leute fehlen, welche die Wirtschaft und das Sozialleben prägen und gestalten sollten. Leider ist das Bildungsniveau in Österreich nicht besser als jenes unserer Nachbarn in der EU. Das soll kein Trost sondern Ansporn sein, besser zu werden. In unserer Covid Hysterie sperren wir nun noch, meist unnötig, unsere Bildungsstätten, wenn ein "positiv getesteter" Fall auftritt - egal ob im Lehrer- oder Schülerbereich - das wird diese Entwicklung weiter negativ beeinflussen.

Balrog206
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Bis

Jetzt fehlen uns Gelernte Fachkräfte im Handwerk !
Ein Engpass bei Häuptlingen ist noch nicht erkennbar !