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VerkehrsbilanzZwölf Verkehrstote in einer Woche

Seit Jahresbeginn sind in Österreich 239 Menschen tödlich verunglückt - deutlich weniger als im vergleichszeitraum des Vorjahres.

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In der vergangenen Woche starben je drei Motorrad- und Fahrrad-Lenker, zwei Pkw-Lenker sowie je ein Mitfahrer eines Klein-Lkws, eines Pkws und eines Motorrads und ein Lenker eines elektrischen Rollstuhls bei zehn Verkehrsunfällen. Zu einem besonders tragischen Verkehrsunfall kam es am Samstag, 12. September 2020, im Bezirk Weiz, Steiermark, bei dem ein 61-jähriger Fahrrad-Lenker ums Leben kam. Ein Motorrad-Lenker überholte ein vor ihm fahrendes Motorrad, als der Fahrrad-Lenker gerade dabei war die Fahrbahn zu queren. Der 61-Jährige wurde vom Motorrad erfasst und in den Straßengraben geschleudert, wo er aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb. Am Wochenende verunglückten vier Verkehrsteilnehmer tödlich.

Je vier Personen kamen in der Vorwoche auf einer Bundesstraße und auf einer Landesstraße, drei auf einer Gemeindestraße und einer auf einer Autobahn ums Leben. Jeweils vier Verkehrstote mussten in Niederösterreich und in Oberösterreich, zwei in Kärnten und jeweils einer in Salzburg und in der Steiermark beklagt werden.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen Unachtsamkeit bzw. Ablenkung, in zwei Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit und in je einem Fall Überholen, Übermüdung, Vorrangverletzung und eine gesundheitliche Beeinträchtigung. Bei einem Unfall konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden. Drei tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle und drei Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige.

Vom 1. Jänner bis 13. September 2020 gab es im österreichischen
Straßennetz 239 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im  Vergleichszeitraum 2019 waren es 306 und 2018 waren es 291.

Kommentare (2)

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unterhundert
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Ja und,

hält sich doch keiner mehr an Regeln. Teilweise sind diese ja, besonders auf den Autobahnen nur zum abkassieren da. Salzburg..von 130 auf 80, ähnliches überall in Österreich. Gleinalm oder Bosrucktunnel, bei 100 KMH Blinkende Lichter von schnelleren LKW, oder anderen Verkehsteilnehmern. Unübersichtliche Kreisverkehre, nach dem Motto, jedes Dorf hat seinen Kreis. In der Mitte dieses Kreises Steingebilde, Werbetafel und so weiter, Hauptsache man sieht nicht 'darüber'.

Mezgolits
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... eine nicht angepasste Geschwindigkeit ...

Vielen Dank - ich möchte noch ergänzen: Und eine politisch nicht gewollte
Begrenzung der KFZ-Höchstgeschwindigkeiten auf 150 km/h. Erfinder M.