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Kinder konnten sich rettenBei Brand aus Fenster gesprungen: Frau in kritischem Zustand

Zimmer in Dachgeschoßwohnung stand in Vollbrand - ein Mann und drei Kinder konnten sich aus der selben Wohnung durch das Stiegenhaus retten.

In dieser Wohnung im fünften Stock brach das Feuer aus
In dieser Wohnung im fünften Stock brach das Feuer aus © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Eine bei einem Wohnungsbrand in Wien-Favoriten Donnerstagfrüh aus dem Fenster gesprungene Frau ist entgegen ersten Meldungen nicht im Krankenhaus gestorben, sondern liegt in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Das wurde der APA am Nachmittag aus dem behandelnden Spital bestätigt. Die Einsatzkräfte hatten zunächst die Information erhalten, dass die 34-Jährige den Sturz nicht überlebt hatte.

Der 38-jährige Partner der Frau und drei Kinder im Alter von vier, elf und 13 Jahren hatten sich unverletzt aus der Brandwohnung durch das Stiegenhaus retten können, betonte die Polizei am Nachmittag zu den Vorgängen bei dem Feuer in dem Wohnhaus in der Karplusgasse. Warum die Frau ihrer Familie nicht folgen konnte, war noch unklar, ebenso die Brandursache.

Die Feuerwehr wurde um 5.10 Uhr in die Karplusgasse gerufen. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte war die Frau aus dem Fenster der Brandwohnung im Dachgeschoß gesprungen, berichtete Pressesprecher Lukas Schauer. Sie lag auf der Wiese vor dem Haus. Feuerwehrleute und Polizisten begannen mit der Reanimation. Die Berufsrettung brachte die Frau nach der notfallmedizinischen Versorgung in ein Spital.

Die 34-Jährige hatte ein Polytrauma erlitten, darunter schwere Kopfverletzungen, sagte Corina Had, Sprecherin der Wiener Berufsrettung. Weitere Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Laut Feuerwehr begaben sich die meisten Bewohner selbst ins Freie, nur zwei Personen wurden mithilfe von Fluchtfiltermasken durch das Stiegenhaus geleitet.

"Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster", erläuterte Schauer. Ein Zimmer stand in Vollbrand und aus einem anderen Fenster der Wohnung drang dichter Rauch. Das Feuer wurde mit zwei Löschleitungen von innen und außen bekämpft. Erst nach zweieinhalb Stunden konnten die 33 Feuerwehrleute wieder abrücken.

Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen zur Brandursache, die noch völlig unklar war.

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