Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Vorarlberg Armenische Familie darf nun doch bleiben

An einem Sonntag um 5 Uhr früh hatte die Polizei einen Abschiebungstitel exekutiert, die damals im fünften Monat schwangere Frau wurde von ihrem 3-jährigen Kind und ihrem Mann getrennt, der zur Schubhaft nach Wien transportiert worden war.

© APA/LUKAS HUTER
 

Jener Fall, der 2018 österreichweit für Aufsehen gesorgt hatte, als in Sulzberg in Vorarlberg eine junge armenische Familie aus dem Schlaf und auseinandergerissen wurde, hat ein glückliches Ende gefunden. Wie die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" in ihrer Samstagausgabe berichtet, hat die Familie nach langwierigen Verfahren am Freitag den Aufenthaltstitel für Österreich erhalten.

Das Vorgehen der Behörden im Oktober 2018 hatte unter anderem zu heftigen politischen Diskussionen geführt. An einem Sonntag um 5 Uhr früh hatte die Polizei einen Abschiebungstitel exekutiert, die damals im fünften Monat schwangere Frau wurde von ihrem 3-jährigen Kind und ihrem Mann getrennt, der zur Schubhaft nach Wien transportiert worden war. Die Familie, die seit mehreren Jahren in Vorarlberg wohnte, galt als bestens integriert und hatte sich vergeblich um einen unbefristeten Aufenthalt bemüht.

Über der nunmehr vierköpfige Familie hing, auch wegen eines Rechtsstreits über die Zulassung des Vaters als "Fachkraft in einem Mangelberuf", weiterhin das Damoklesschwert der Abschiebung, obwohl auf öffentlichen Druck hin die Behörden in diesem Fall Zustimmungsbereitschaft signalisierten.

Die Erteilung einer sogenannten Rot-Weiß-Rot-Card sichert dem Armenier und seiner Familien nun offiziell für zwei Jahre den legalen Aufenthalt in Österreich.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

lexx877
0
2
Lesenswert?

Geiles Bild

Gendarmerie nämlich...

Stony8762
3
21
Lesenswert?

---

Messerstecher und andere Verbrecher dürfen ohne Probleme bleiben! In Wellnesshäfn! Auf unsere Kosten! Kämpfen müssen Familien, die sich nach Kräften SELBST um Integration bemühen!

melahide
5
8
Lesenswert?

Meistens

haben viele „ehrliche“ Leute Probleme, die zb ihren richtigen Namen angeben. Viele machen das nicht und können dann auch nicht rückgeführt werden. Da würde ich schon meinen, dass man ohne feststehende Identität nichts unbefristetes ausstellen sollte. Wobei dies teilweise auch schwer wird. Nicht jedes Land stellt Urkunden aus ...

Aber ja: Dem Kickl ging es damals um die Zahl der Abschiebungen. Er hat Leute abgeschoben die leicht greifbar waren. Darunter eben auch Lehrlinge in Mangelberufen. Drogendealer sind immer noch da