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In ganz ÖsterreichNasser Start in den astronomischen Sommer

Stellenweise fielen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter in 36 Stunden, berichten die Meteorologen der Ubimet. Ein stabiles Sommerhoch ist derzeit nicht in Sicht, der Juni soll dennoch sommerlich warm enden.

++ HANDOUT ++ NIEDEROeSTERREICH: STARKREGEN SORGTE FUeR 320 FEUERWEHREINSAeTZE
© APA/BFK TULLN
 

Der Beginn des astronomischen Sommers fiel dieses Jahr buchstäblich ins Wasser. Seit Samstagfrüh hat es laut den Wetterexperten der Österreichischen Unwetterzentrale vor allem im Nordosten des Landes vielerorts intensiv und lang anhaltend geregnet, in einem
Streifen von Lunz am See bis ins Tullnerfeld kamen verbreitet an die 100 Liter pro Quadratmeter zusammen. "Beachtlich sind auch die Regenmengen im Nordburgenland von 40 bis 60 Liter pro
Quadratmeter", so Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

Steigende Pegelstände am Neusiedler See

Bedingt durch die großen Regenmengen der letzten 36 Stunden wurde nicht nur das bislang bestehende Niederschlagsdefizit im Nordosten Österreichs mehr als kompensiert, die Starkniederschläge wirken sich auch unmittelbar auf den Wasserstand im Neusiedler See aus. "Seit Samstagfrüh verzeichnen die Messtationen bei den Pegelständen ein Plus zwischen zwei und teils über 10 Zentimeter", so Spatzierer. Der Unterschied lässt sich durch den derzeit vorherrschenden kräftigen Nordwestwind erklären, der das Wasser in den südöstlichen Teil des Sees drückt. "Auf das langjährige Mittel fehlen aber weiterhin 20 cm auf den Sollwert, das entspricht einer Regenmenge von 200 Liter pro Quadratmeter."

Vorübergehende Wetterberuhigung

Der Tiefdruckeinfluss lässt zu Wochenbeginn zwar nach, der Wind bleibt aber im Osten des Landes auch zu Wochenbeginn weiterhin ein Thema. Ab Dienstag sorgt ein umfangreiches Hochdruckgebiet vorübergehend im ganzen Land für überwiegend sonnige Verhältnisse, ein stabiles Sommerhoch ist vorerst jedoch nicht in Sicht. "Schon im Laufe des Mittwochs macht sich ein weiteres Höhentief von Nordosten her mit Wolken und Schauern bemerkbar, das uns auch am Donnerstag erhalten bleibt. "Wettergünstigt sind dann nur noch der Westen und Süden des Landes mit Höchstwerten jenseits der 25 Grad-Marke", so der Wetterexperte.

Juni endet hochsommerlich

Trotz aller Wetterkapriolen dürfte der Juni-Endspurt recht sommerlich ausfallen. "Schenkt man den Mittelfristprognosen Glauben, erwartet uns am kommenden Wochenende im ganzen Land sonniges und sommerlich warmes Wetter mit Höchstwerten teils jenseits der 30-Grad-Marke. Ein Wert, der anders als im vergangenen Juni in diesem Jahr erst an einigen wenigen Orten erreicht worden ist.

Mehr als ein Hochsommertag wurde aber bislang noch an keiner einzigen Wetterstation erzielt, der letztjährige Rekord-Juni brachte hingegen verbreitet 5 bis 15 Tage mit Höchstwerten jenseits der 30-Grad-Marke. "Auch wenn viele diesen Juni als zu kalt empfinden, entsprechen die Temperaturen tatsächlich dem langjährigen Mittel. Dies war zuletzt 2013 der Fall, die Junimonate 2014 bis 2019 lagen teilweise deutlich über dem klimatologischen Mittel."

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Care
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Ungleich verteilt

Es tut weh, immer zu lesen, dass unsere Region begünstigt ist, weil es Sonnenschein und Wärme gibt. Wir leiden unter Trockenheit und unsere landwirtschaftlichen Kulturen vertrocknen bald. Sommergetreide ist vertrocknet, junge Bäume versuchen wir zu gießen. Wir haben von allen letzten Regen nur immer nur ganz wenige Liter bekommen. Es reicht nicht zu den Wurzeln.
Bitte verwendet endlich andere Worte statt wetterbegünstigt! Oder ist euch egal, wenn die heimischen Bauern kein Essen für euch haben?

steinpe
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Auch meine Meinung

Drei Vollpfosten, was brauchen wir Regen für Gemüse Gras Bäume usw. wir holen unseren Fras eh von Onkel McDonald