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Infizierter Mitarbeiter Salzburger Landesregierung muss zum Coronatest

Mitarbeiter im Büro von Landesrätin Hutter infiziert - Am Montag werden alle Regierungsmitglieder und -mitarbeiter getestet.

UNTERFERTIGUNG DES REGIERUNGSPAKTES: HASLAUER / KLAMBAUER / SCHNOeLL / STOeCKL / SCHWAIGER / HUTTER / H. SCHELLHORN /
Die Salzburger Landesregierung © APA/BARBARA GINDL
 

Das Coronavirus hat die Salzburger Landesregierung erreicht: Im Büro von Landesrätin Maria Hutter sowie im Amt der Landesregierung ist jeweils ein Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet worden. Alle Kontaktpersonen müssen nun zum Test, vorsorglich werden am kommenden Montag auch alle Regierungsmitglieder und deren Mitarbeiter getestet, teilte das Land am Freitagnachmittag mit.

Beide Infizierte sind erkrankt, einer von ihnen wurde im Krankenhaus stationär aufgenommen, sagte Franz Wieser, der Sprecher des Landes.  Alle Menschen, die mit den beiden engeren Kontakt hatten, also etwa über eine längere Zeit an einem gemeinsamen Besprechungstisch saßen, werden oder wurden noch heute getestet, die Ergebnisse sollten morgen, Samstag, vorliegen. Problematisch sei die Situation auch deshalb, weil sich sämtliche Regierungsbüros im selben Haus befinden (mit Ausnahme des Büros von Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Anm.), sagte Wieser. Um alles zur Eindämmung zu tun, würden nun vorsorglich alle Regierungsbüros durchgetestet.

Neuer Cluster in Salzburg

Die beiden Covid-Fälle gehören zu einem neuen Cluster, das sich diese Woche in der Stadt Salzburg gebildet hat. Am Mittwoch war eine Person positiv getestet worden, nachdem die Mozartstadt schon mehrere Wochen in der Statistik als Corona-frei aufgeschienen war. Inzwischen sind in diesem Umfeld bereits fünf Infizierte bestätigt.

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