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Ministerium kaufte TestsExperten zweifeln an millionenteuren Antikörpertests

Das Gesundheitsministerium gibt rund fünf Millionen Euro für Antikörpertests aus – doch deren Qualität ist unter Experten heftig umstritten.

Coronavirus: Expertenstreit um Antikörpertests © (c) samuel - stock.adobe.com
 

Es ist ein heikles Thema für das Gesundheitsministerium: Eine millionenschwere Investition in Antikörpertests wird unter Experten heftig diskutiert. Ausgangspunkt des Streits ist eine Bestellung von rund einer Million Antikörpertests einer chinesischen Firma durch das Gesundheitsministerium, mit einem Stückpreis – laut Ministerium – von fünf Euro. Das wird offiziell bestätigt. Und: „Aufgrund der angespannten Marktlage war eine rasche Bestellung erforderlich.“

Kommentare (6)

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Plantago
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Tests für ein Virus verkaufen,

das ständig mutiert, - eine unerschöpfliche Einnahmequelle.

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scionescio
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"Unter bestimmten Bedingungen kann es sinnvoll sein" - gibt es ein schöneres Beispiel für den Aktionismus der Bundesregierung?

Die Frage nach der Sinnhaftigkeit wird - wenn überhaupt - zuletzt gestellt: weil man nicht vorbereitet war und dann auch noch gezögert hat, als sich alle anderen schon eingedeckt hatten, muss man halt nehmen, was übrig bleibt, wenn dann der Druck nach Tests zu groß wird und man "Ergebnisse" präsentieren muss, damit keine Zweifel an der Unfehlbarkeit des Herrn Kurz aufkommen.
Aber was sind schon ein paar Millionen - ist eh nur Steuergeld ...

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SoundofThunder
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🤔

Wie man's macht ist es falsch. Zu früh gekauft:Der Test ist nicht mehr aktuell.Es gibt schon einen neuen. Zu spät gekauft:Man tut nichts. Wen soll man da kritisieren? Da trifft keinen die Schuld.

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crawler
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So ist es halt.

Eine Bestellung in China und die Herstellung dauert halt seine Zeit. Dass sich in solchen Zeiten der Wissensstand um den Virus täglich ändert zeugt von guter Arbeit. Da steĺlt sich halt dann wie immer die Frage: Soll man handeln oder abwarten. Dann kommt noch hinzu, ob es zum Zeitpunkt der Bestellung schon Wirksameres am Markt bekommen hätte. Ich glaube nämlich, dass die Verantwortlichen auch Experten befragt haben. Da gibt es aber zweierlei. Diejenigen die die unter Handlungsdruck stehen und diejenigen die sich halt hinten nach alles wissen. Kritik und Evaluierung sind erforderlich. Aber dass man jetzt die damals unter Druck Handelnden jetzt so quasi als Versager hinstellen muss ähnelt sehr den Anwürfen gegen Nehammer aus Wien.

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Li_La
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Bemerkenswert wie

kritisch man AK Tests begutäugelt. "Keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten und Publikationen". Sehr interessant! Aber verständlich und absolut in Ordnung! Hängen doch weitreichende Konsequenzen von deren Ergebnis ab.

Nur mal so nebenbei: Wo waren noch schnell die wissenschaftlichen Daten und Publikationen bei Drosten's PCR Test? Aber ... macht ja nichts, die Ergebnisse dieses Tests waren ja für die Welt völlig bedeutungslos ;-) ...

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GordonKelz
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Dient nicht gerade....

..für den Aufbau von Vertrauen...viele Köche
scheinen den " Brei " zu verderben !
Gordon

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