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Asfinag warnt 5600 verlorene Gegenstände sorgten für höchste Gefahr auf Autobahnen

Die Asfinag warnt: Verlorene Gegenstände auf Fahrbahnen sind ein nicht kalkulierbares, hohes Sicherheitsrisiko.

Sujetbild © APA/dpa/Julian Stratenschulte
 

 Ganz genau 5.678 Meldungen registrierte die Asfinag beim Verlust von Ladegut auf Autobahnen und Schnellstraßen im Vorjahr. Verglichen mit den 4.386 Meldungen aus dem Jahr 2018 ist das eine Steigerung von knapp 30 Prozent.

Die Asfinag führt die Steigerung der Meldungen unter anderem darauf zurück, dass die Bereitschaft der Verkehrsteilnehmenden verlorene Gegenstände zu melden ständig steigt. Darüber hinaus führen laufende Optimierungen im Ereignismanagement dazu, dass Ladegutverluste schneller detektiert und beseitigt werden

. Auch das steigende Verkehrsaufkommen ist ein zusätzlicher Faktor. Eines aber bleibt leider immer gleich: Verlorene Gegenstände auf Fahrbahnen sind ein nicht kalkulierbares, hohes Sicherheitsrisiko. „Die mangelnde Sicherung von Ladegut auf Dachträgern und Anhängern oder auch verlorene Fahrzeugteile können verheerende Folgen haben“, warnen die Asfinag-Geschäftsführer Christian Ebner und Stefan Siegele, „sowohl für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, als auch für unsere Kolleginnen und Kollegen. Jeder noch so kleine Gegenstand, der von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der Fahrbahn aufgesammelt werden muss, setzt sie einer völlig unnötigen Gefahr aus.“

Daher gilt: Jedes Ladegut ist vor Fahrtantritt unbedingt ausreichend zu sichern. Professionelle Zurr- und Spanngurten oder passende Transportboxen sind dafür am besten geeignet. Die Lenkerinnen und Lenker sind gesetzlich dazu verpflichtet, für die geordnete Sicherung von Ladegut zu sorgen. Die meisten Meldungen gab es 2019 im Bundesländervergleich in der Steiermark, gefolgt von Niederösterreich und Salzburg. Rückgänge hingegen sind in Tirol und Vorarlberg zu verzeichnen. Die wenigsten Ladegutverluste passierten auch 2019 im Burgenland.

Die Meldungen über Gegenstände auf der Fahrbahn kommen entweder direkt von Verkehrsteilnehmenden, von den Verkehrsredaktionen der Radiostationen oder vom Asfinag-Streckendienst, der Tag und Nacht unterwegs ist. Die Verkehrssicherheit ist bei solchen Fällen immer vorrangig: erst den besagten Streckenabschnitt absperren und dann den Gegenstand bergen. Die Hitliste der verlorenen Gegenstände ist lang und teilweise ungewöhnlich: Vom Papierkarton über Zeitungen bis hin zur Couch, dem Kühlschrank oder einem Segelboot ist alles schon einmal auf der Autobahn gelandet. Übrigens: Auch die ASFINAG ist mit Ladegut unterwegs. Regelmäßige Schulungen der Mitarbeitenden für die korrekte Sicherung von Gütern und Ladungen sind daher in den 42 Autobahnmeistereien des Autobahnbetreibers verpflichtend.

Verlustliste nach Bundesländern

Mit 1.399 registrierten Verlusten von Ladegut – und damit 342 Meldung mehr als 2018 – ist die Steiermark auch 2019 Spitzenreiter im Ranking in ganz Österreich. Gleich dahinter folgen Niederösterreich mit 982 (+ 338 Meldungen), Salzburg mit 888 (+ 118 Meldungen) und Oberösterreich mit 851 Meldungen (+ 324 Meldungen). Wien mit 364 Meldungen verzeichnet 2019 ein Plus von 131 Meldungen. Auch Kärnten verzeichnet mit plus 108 Meldungen eine ordentliche Steigerung auf insgesamt 434 Ladegutverlustmeldungen.

Erfreulich hingegen ist die Verlustrate in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Burgenland. Vorarlberg verzeichnete 443 Ladegutverluste und damit ein Minus von 40 Meldungen. Tirol weist mit 273 Meldungen ein Minus von 27 Meldungen aus. Positiver Spitzenreiter an Ladegutverlusten war auch 2019 das Burgenland mit insgesamt 44 Meldungen und damit zwei weniger als 2018. ~ Rückfragehinweis:

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