AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

WienUnbekannter verunsichert seit Mitte Oktober Schulkinder

Bisher soll es fünf Vorfälle gegeben haben, von denen vier polizeibekannt sind.

Sujetbild © Eder
 

Ein Unbekannter, der Kinder anspricht bzw. verfolgt, verunsichert seit Mitte Oktober Eltern sowie Buben und Mädchen in Wien-Donaustadt und nun auch in Floridsdorf. Bisher soll es fünf Vorfälle gegeben haben, von denen vier polizeibekannt sind.

Die Exekutive setzt seither verstärkte Streifen ein und verwies auf die entsprechenden Präventionstipps auf der Homepage des Bundeskriminalamts. Die Schulen setzen auf Aufklärung der Eltern und Kinder. In der Wiener Bildungsdirektion wird auf Anfrage der APA betont, dass man die Sorgen der Eltern ernst nehme. Einige Schulen hätten wegen der Vorfälle die Eltern darum gebeten, verunsicherte Kinder vorerst am Schulweg zu begleiten. In Elternbriefen wurden diese zudem gebeten, die Kinder daran zu erinnern, dass sie sich nicht von Fremden ansprechen lassen und bei Bedarf Hilfe von anderen Erwachsenen holen sollen. Auch im Unterricht werden die Kinder an diese Verhaltensregeln erinnert. Bei all diesen Schritten halte man sich stets an die Empfehlungen der Polizei, so ein Sprecher der Bildungsdirektion.

Soziale Medien im Aufruhr

Zum ersten Vorfall kam es am 19. Oktober, der bisher letzte wurde der Polizei am 6. November gemeldet, zunächst alle in der Donaustadt. Vor allem in den sozialen Medien sorgten die Aktionen des Mannes, von dem es nur eine mehr als vage Beschreibung gibt, für Aufregung. Er soll immer dunkel gekleidet sein und mandelförmige Augen haben.

Handgreiflich wurde der Unbekannte bisher nicht, er soll auch wenig gesprochen haben und bei einem Vorfall einem Mädchen nachgelaufen sein. Wirklich geschehen ist glücklicherweise bisher keinem Kind etwas. Nun soll ein Mann laut "Kronen Zeitung" in Floridsdorf vor einer Volksschule ein Mädchen angesprochen und versucht haben, sie mit dem Versprechen, Kätzchen streicheln zu dürfen, wegzulocken. Aber auch dieses Kind ging darauf nicht ein.

 

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren