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Felsstürze im GroßarltalBlock so groß wie Einfamilienhaus abgegangen

Rund 15.000 Kubikmeter Gestein sollen im Hüttschlager Ortsteil Karteis im Großarltal abgegangen sein.

Erneut massive Felsstürze im Salzburger Großarltal © (c) LAND SALZBURG/GERALD VALENTIN (GERALD VALENTIN)
 

Im Hüttschlager Ortsteil Karteis im Großarltal ist es am 24. Oktober zu zwei massiven Felsstürzen gekommen. Wie das Land Salzburg am Montag informierte, dürften rund 15.000 Kubikmeter Gestein abgegangen sein. "Der aufgeweichte Boden hat dazu geführt, dass die Masse schon im Hang Energie verloren hat und so nur einige Blöcke bis zum Talboden gelangt sind", berichtete Landesgeologe Gerald Valentin.

Der größte Block allerdings ist groß wie ein Einfamilienhaus und dürfte 750 Tonnen schwer sein. Für die Häuser im Talbereich und ihre Bewohner bestehe aber keine Gefahr. "Die Blöcke in der Wand funktionieren für nachkommendes Gestein wie eine Art Bremse", sagte Valentin. Er ging nach einem Erkundungsflug am Wochenende heute davon aus, dass die Steinschlag- und Felssturzaktivität anhalten werde. Hinter einem 10.000 Kubikmeter großen Felskopf habe sich etwa eine ein Meter breite Kluft geöffnet.

Bereits im März und Juli 2019 gab es in dem labilen Hang Felsstürze. Der Radweg im Tal war darauf vorsorglich gesperrt worden, ebenso ein Teil der landwirtschaftlichen Fläche. Die Sperren bleiben nun weiter aufrecht.

++ HANDOUT ++ SALZBURG: FELSSTURZ IN DER GEMEINDE H�TTSCHLAG
Foto © (c) LAND SALZBURG/GERALD VALENTIN (GERALD VALENTIN)

 

Kommentare (2)

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sunny1981
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Felssturz

Die Irre Schilobby wird sich trotz Tragik wieder denken „machen wir eine Schipiste daraus“, siehe Bergspitze abtragen in Tirol

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paulrandig
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sunny1981

Genau! Diese Berge WOLLEN doch abgetragen werden, sieht man ja. Wenn wir sie nicht abtragen, erledigen sie es eben von selbst.

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