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Österreich17-Jährige wollte ihren Ex-Freund zwei Mal umbringen

Erst nach dem zweiten Vorfall wurde die Frau verhaftet. In ihrer Handtasche: Ein zweites Messer, zwei Stück Reizgasspray, zwei Atemschutzmasken, eine Sturmhaube, sowie vier Gummihandschuhe

© APA
 

Gleich zwei Mal soll eine 17-jährige Salzburgerin versucht haben, ihren 30 Jahre alten Ex-Freund umzubringen. Den ersten Vorfall zeigte der Mann gar nicht an. Nach dem zweiten Zwischenfall am Dienstagabend griff die Polizei ein und nahm die Jugendliche fest. Bei der Vernehmung gab sie an, sie habe ihren ehemaligen Lebensgefährten töten wollen, berichtete die Polizei am Freitagnachmittag.

Mit Vorwand in den Keller gelockt

Bereits vor einem Monat soll die junge Frau den Inder unter einem Vorwand in den Keller seines Wohnhauses gelockt haben. Dort schlug sie ihm von hinten mit einem mitgebrachten Hammer auf den Kopf. Einen zweiten Schlag konnte der Mann abwehren. Im Zuge des weiteren Gesprächs sagte sie, dass sie auch zwei Küchenmesser dabei habe, mit denen sie auf ihn einstechen habe wollen. Der Inder ging aber nicht zur Polizei sondern beließ die Sache auf sich.

Mit Messer auf Ex-Freund gelauert

Dienstagabend lauerte die 17-Jährige dann mit einem Messer ihn der Hand dem Ex-Freund vor dessen Haus in einem Gebüsch auf. Der Mann bemerkte sie allerdings und lief davon. Dabei kam er zu Sturz und begann laut zu schreien, woraufhin die Salzburgerin flüchtete. Die Polizei griff sie wenig später ganz in der Nähe auf. In ihrer Handtasche fanden die Beamten ein weiteres Messer, zwei Stück Reizgasspray, zwei Atemschutzmasken, eine Sturmhaube, sowie vier Gummihandschuhe.

Die Polizisten nahmen die Frau fest. Bei der Vernehmung sagte sie, sie habe ihren Ex-Freund umbringen wollen. Die Staatsanwaltschaft ordnete ihre Einlieferung in die Justizanstalt ein. Nähere Angaben, etwa über das Motiv, konnte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage nicht machen.

Kommentare (2)

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onyx
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Beziehungsunfähiger Mensch?

Ich hoffe in Zusammenhang mit derlei Beziehungstaten wird die Anzahl weiblicher Täter nicht steigen und die Anzahl männlicher Täter sinken.

Es wirft nämlich ein sonderbares Licht auf die Menscheit, wenn die größte Gefahr für Leib und Leben von nahen Angehörigen auszugehen scheint.

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jan31
2
20
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Trennungen...

Gut... Trennungen sind immer schmerzhaft. Aber sich aussprechen ist anscheinend nicht mehr möglich.

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