AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Leitschiene gerammtLkw-Fahrer fuhr 55 Stunden in vier Tagen

Ein Lkw-Lenker aus Serbien hat die Ruhezeiten nach EU-Vorschriften massiv verletzt. Auf der Innviertler Bundesstraße kam es zu einem Unfall.

Der Lenker bleib unverletzt, sein Lkw wurde leicht, der Anhänger total beschädigt © FF Andorf
 

Ein 45-jähriger Kraftfahrer hat Donnerstagnacht auf der Innviertler Bundesstraße (B137) mit seinem Sattelschlepper die Leitschiene auf 30 Metern gerammt, der Anhänger des Fahrzeuges kippte um. Der Serbe war vermutlich wegen seiner Übermüdung von der Straße abgekommen. Er war in den vergangenen vier Tagen 55 Stunden ununterbrochen am Steuer, teilte die Landespolizeidirektion OÖ am Donnerstag mit.

Gesperrt

Die Straße war ab 2.20 Uhr drei Stunden lang gesperrt, weil der Anhänger quer über die Fahrbahn lag. Der Lenker bleib unverletzt, sein Lkw wurde leicht, der Anhänger total beschädigt. Der Mann hatte die Ruhezeiten nach EU-Vorschriften massiv verletzt. Er hinterlegte eine Sicherheitsleistung von 5.000 Euro und wurde angezeigt.

Am Mittwoch verunglückte ein 61-jähriger Niederösterreicher mit seinem Sattelzug auf der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung Wien bei Ohlsdorf (Bezirk Gmunden). Er kam wegen gesundheitlicher Probleme rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitschiene. Das Fahrzeug schlitterte nach links, touchierte die Mittelleitwand und blieb auf der Betonleitschiene stehen. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus geflogen.

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.