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Ist das rechtens?Die Kündigung kam ans Krankenbett - mit dem Taxi

Einer 47-Jährigen wurde ihre Kündigung während eines Spitalsaufenthalt von einem Taxler ausgehändigt. Ist das rechtens?

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Sujetbild © fovito - Fotolia
 

Die Nachricht klingt wie aus einem schlechten Film: Eine 47-jährige Niederösterreicherin wurde während ihres Krankenhausaufenthalts von ihrem Chef gekündigt, wie krone.at berichtet. Die Kündigung kam aus heiterem Himmel. Überbringer war ein Taxler, der der vierfachen Mutter das Schreiben persönlich im Krankenzimmer übergab.

Kommentare (21)

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gerbur
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Die Zustellung der Kündigung

muss durch die Post erfolgen um wirksam zu sein. Das was ein Taxler daherbringt hat die Rechtswirksamkeit einer kalten Pizza!

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cockpit
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Die Kündigung muss nur nachweislich zugestellt

werden, wie ist egal.

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gerbur
9
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@cockpit

Da hab ich mich undeutllich ausgedrückt! Ein Taxler als Zusteller ist dennoch ein rechtliches Problem in diesem Zusammenhang.

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cockpit
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Naja, wenn ich damit in die Öffentlichkeit gehe,

wird an der Zustellung wohl niemand mehr Zweifel haben.

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gerbur
7
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@cockpit

Ja!! Darin liegt das Problem! Aber vielleicht sind die Leute in Zukunft vorsichtiger bei der Entgegennahme von Schriftstücken! Bei mir hätte der Dienstgeber ganz schlechte Karten gehabt und keinen Nachweis von der Zustellung in der Hand gehabt.

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hfg
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Es geht um bestimmte Fristen

Die eingehalten werden müssen.
Die Optik ist sicherlich nicht gut.
Aber es gibt tausende Fälle wo der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer ausgenützt bzw. ähnlich schlecht behandelt oder betrogen wurde. Sicherlich wesentlich mehr als umgekehrt. Ich könnte hunderte Berichte veröffentlichen mit viel skurrileren Beispielen. Eine gute Arbeitskraft kündigt kein Betrieb, wenn wie derzeit fast jeder händeringend nach Mitarbeitern sucht.

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wahrheitverpflichtet
27
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und alle wissen es!

das manche Arbeitgeber skrupellos sind! ZUR WIRTSCHAFTSKAMMER IHR SEIT NUR SO LAUT STARK weil die Gewehrschaft so naiv ist weil diese sich von euch über den tisch ziehen lest; AUF KOSTEN DER ARBEITGEBER! MAN MÖGE BITTE DIE FIRMA veröffentlichen dann können wir alle dieser zeigen was wir von solchen Methoden bzw den Umgang mit der ehemaligen Mitarbeiterin halten keine aufgräte mehr beinen Umsatz mehr zu Speeren!

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Leibis
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Schiefe Optik

Die Optik der Kündigung ist mindestens genauso schief wie die ihrer Rechtschreibung...., nur mit dem Unterschied, dass die Firma grundsätzlich anscheinend rechtens gehandelt hat, sie jedoch in ihrer Wutrede weit weg von korrekter Rechtschreibung sind.

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tenke
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Der (ehemalige) Arbeitgeber

ist sich hoffentlich seiner Feigheit bewusst.

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criticus11
3
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Da

müssen Sie sich einmal anschauen wie feig die Arbeitnehmerinnen sind und wie die davonlaufen. Nur Über dieses frevelhafte Verhalten berichtet niemand

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Ichweissetwas
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Echt blöd gelaufen

für die Frau, doch sollte sie froh sein, diesem Arbeitgeber nicht mehr "dienen" zu müssen!

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Balrog206
14
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Art

Und weise ist nat katastrophal aber immer diese einseitigen Schuldzuweisungen ohne nur annähernd den Fall zu kennen 🤔 war sicher die beste Mitarbeiterin nie krank usw usw usw
Keine Firma kündigt halbwegs gute Mitarbeiter außer man ist verrückt !

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herwig67
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Dank an die ÖVP

Kündigen dieser Art wurden unter Schüssel I ( mit FOÖ, möglich. Der Fonds, der bei Kranenständen - länger als 3 Wo - den Unternehmen die Lohnnebenkosten für den erkrankten Dienstnehmer ersetzte, wurde wegen des 0 Defizits durxh KHG aufgelöst.

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Leibis
2
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Schwachsinn!

Es gibt in Österreich bis auf wenige Ausnahmen keinen Kündigungsschutz, und das nicht erst seit ÖVP-FPÖ...

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lage
9
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Danke auch an die SPÖ

Ich bin vor der Zeit der Regierung der ÖVP so elemeniert worden.Auch war ich Gewerkschafts Mitglied zum bedauern Gewerkschaftsmitglied. Meine Kündigung erfolgte auf grund eines Arbeitsunfalls auf dem Dienstweg . Weder Gewerkschaft noch AK konnten helfen . Man bedauerte dies aber HILFE nein .
So war es davor so ist es danach .

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fon2024
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andaman

lage war wahrscheinlich ein kleiner Umweg dabei oder.

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Mein Graz
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Schade, dass man hier den Namen der Firma nicht nennen darf.

Alle Mitarbeiter könnten sehen, wie der Chef agiert, wenn man krank wird.

Einen solchen Arbeitgeber braucht man - muss ein netter Mensch sein.

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NLoSt
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Ja mei

Es gehören immer zwei zum Tanzen, wer weiss wie gut die Mitarbeiterin war

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Mein Graz
2
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@NLoSt

Dann kommt der Chef aber sehr plötzlich drauf, dass er mit der Mitarbeiterin nicht zufrieden ist:
"Die Frau hatte 15 Jahre bei dem Unternehmen im Bezirk Linz-Land gearbeitet. Beschwerden hätte es zuvor nie gegeben."

Auch wäre es von Seiten des Arbeitgebers eine höflichere Form der Kündigungszustellung geben können - oder einen günstiger gewählten Zeitpunkt, man muss nicht noch drauftreten, wenn man eh schon am Boden liegt hat.

Aber Menschlichkeit ist möglicherweise nicht mehr modern.

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Lodengrün
3
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Das muss Dir passieren

Die gute Lady war nach den Schilderungen alles andere als eine Tachiniererin. Feine Art.

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chris14
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Kündigung am Krankenbett

Rechtens vielleicht ja, moralisch auch? Ist das der richtige Stil? Natürlich muss man immer beide Seiten hören. Aber wundern tut mich so etwas nicht.

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