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Anklage gegen Ex-BeamtenSexuelle Dienste für Bewilligung der Mindestsicherung verlangt

Einem 64-Jährigen wird vorgeworfen, jahrelang von zwei Frauen sexuelle Dienste für die Bewilligung der bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) oder für Heizkostenzuschüsse etc. verlangt bzw. angenommen zu haben.

THEMENBILD: MINDESTSICHERUNG
Sujetbild © APA/BARBARA GINDL
 

Die Staatsanwaltschaft Wels hat die Anklage gegen einen inzwischen pensionierten Beamten einer oberösterreichischen Bezirkshauptmannschaft auf geschlechtliche Nötigung ausgeweitet. Diese hält dem Mann vor, jahrelang von zwei Frauen sexuelle Dienste für die Bewilligung der bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) oder für Heizkostenzuschüsse etc. verlangt bzw. angenommen zu haben.

Der 64-Jährige war bereits im Dezember 2018 wegen Geschenks- und Vorteilsannahme vor dem Einzelrichter gestanden, der sich wegen der Schwere der Delikte aber für unzuständig erklärte. Eines der mutmaßlichen Opfer soll er unter Androhung, die Beihilfen zu streichen, zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Davon habe die Frau massive psychische Schäden davon getragen, die laut neuer rechtskräftiger Anklage als schwere Körperverletzung zu werten seien. Ein Verhandlungstermin vor einem Schöffensenat steht laut Gerichtssprecherin aber noch nicht fest.

Kommentare (1)

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tenke
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Nach dem für die Frau(en) psychische Folgen entstanden sind,

darf man schlussfolgern, dass sie sich auf die Nötigung eingelassen hat/haben.
Hätte man es statt dessen - egal wie verzweifelt man in dieser Situation sein kann - sofort zur Anzeige gebracht, wäre man finanziell wohl nicht schlechter ausgegangen.

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