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100 Jahre Vertrag von Saint-GermainWie der Vertrag die Steiermark zerriss

Durch die Grenzziehung in Saint-Germain verlor die Steiermark ihr Unterland. Der Friedensvertrag schlug so manche Wunde, die auch nach Jahrzehnten nur schlecht verheilt war.

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Interalliierte Kommission im Gebiet der südlichen Steiermark, die nun aufgeteilt werden sollte.
Interalliierte Kommission im Gebiet der südlichen Steiermark, die nun aufgeteilt werden sollte. © Miaz – Museum im alten Zeughaus, Bad Radkersburg
 

Das Kronland Steiermark als Teil der Habsburgermonarchie war um etwa ein Drittel größer als die Steiermark, wie wir sie heute kennen. In der „Untersteiermark“ lebten etwa 500.000 Menschen, darunter 73.000 Deutschsprachige, vornehmlich in den Städten. In Marburg/Maribor, Pettau/Ptuj und Cilli/Celje stellten sie 80 Prozent der Wohnbevölkerung, und ökonomisch war ihre Position deutlich stärker, als es den 15 Prozent, die sie in der Gesamtbevölkerung ausmachten, entsprach.

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redfoxl
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Selbsternannter ,,General"

Rudolf Majster, der
zum hochstilisierten slowenischen Nationalhelden avancierte Korporal einer Nachschubkompanie im damaligen Marburg, konnte seinen Aufstieg und das damit verbundene Massaker an der deutschsprachigen Bevölkerung in der Stadt nur durchführen, weil heimische Politiker und Militärs vollkommen unfähig waren, mit der Ausnahmesituation nach dem verlorenen Krieg fertig zu werden und diese praktisch ihrem Schicksal überließ. Das wiegt mindestens so schwer wie die Verbrechen dieses slowenischen ,,Nationalhelden".

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