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Unfall auf SchutzwegRadfahrerin von abbiegenden Lkw erfasst und getötet

Lenker hat nach eigenen Angaben sogenannten "Tot-Winkel-Spiegel" genau beobachtet.

 'TOTER WINKEL LKW'
© APA/HANS KLAUS TECHT
 

Eine Radfahrerin ist am Dienstag in ihrer Heimatstadt Wels bei einem Verkehrsunfall bei einem Schutzweg getötet worden. Ein Lkw, der zunächst wegen Rotlichts an der Kreuzung der Hans-Sachs-Straße mit der Schloßstraße gehalten hatte, wollte bei Grün rechts abbiegen. Dabei erfasste er die 64-Jährige, berichtete die Polizei.

Den Erhebungen zufolge wollte die Frau die Kreuzung bei einer Radfahrerüberfahrt in gerader Richtung queren bzw. bog sie in zu weitem Bogen auf die Fahrbahn der Schloßstraße ein. Der Lkw-Lenker gab an, den Bereich um sein Fahrzeug, insbesondere den "Tot-Winkel-Spiegel", genau beobachtet zu haben. Plötzlich habe er ein Fahrrad liegen gesehen.

Der Unfalltod Ende Jänner eines Neunjährigen in Wien hatte eine breite Diskussion über Abbiegeassistenten an Lkw in Österreich entfacht. Sie sollen Unfälle verhindern können, weil sie den toten Winkel ausgleichen. Das EU-Parlament hat sich zuletzt für eine schnellere als bisher geplante Einführung von Lkw-Abbiegeassistenten ausgesprochen.

Kommentare (35)

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gerdocp
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Der "Schutzweg" bietet keinen Schutz!!!

Das Wort "Schutzweg" darf im Straßenverkehr nicht mehr benutzt werden. Es vermittelt eine falsche Sicherheit die im Straßenverkehr nicht vorhanden ist! Wenn jemand einen Fehler macht, bezahlt, wie in diesem Fall, der schwächere Verkehrsteilnehmen dafür mit seine Leben! Ich bringen meinen Kinder und auch anderen bei sich immer selbst zu schützen, denn es gibt die Sicherheit nicht die all die Regeln, Tafeln und Bemalungen geben sollten! Und zusätzlich wird, wie in diesem Fall, der LKW Fahrer noch bestraft! Obwohl er versucht hat alles richtig zu machen! Erzwingt kein Recht, und steigt z.B. auf den Zebrastreifen, zum Überqueren der Straße weil der Autofahrer sowieso stehen bleiben muss! Ihr werdet verletzt, und der Autofahrer wird bestraft!

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Robert.T
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Ampelregelung

Wie wär es mit einer Sensorgesteuerten Ampelregelung welche den Nachrang für den rechts abbiegenden LKW regelt. Dann könnten die Fußgänger und auch Radfahrer den Übergang benutzen bevor der LKW losfahren darf.

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Hildegard11
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Rad

Leider fahren genug Radler blindlings und oft viel zu schnell drauf los, ohne die Gesamtlage zu beobachten.

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HansWurst
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Viel zu schnell:

Genau: in 3 sec auf 100km /h

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eadepföbehm
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Dasselbe könnte man zu KFZ Fahrern feststellen.

Und das im Gegensatz zu deiner Aussage zu Recht, weil die Radfahrer und auch die Fußgänger in diesem Fall Vorrang gegrnüber den KFZ haben.

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einmischer
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eadepföbehm

Vorrang erfolgreich verteidigt..........
irgendwann hat man uns in der Fahrschule gelehrt, dass man den Vorrang aber auch nicht erzwingen darf.

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eadepföbehm
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Man hat aber in der Fahrschule nicht gelernt, dass man KFZ Fahrer vom Vertrauensgrundsatz ausschließen muss.

Das ist für mich als Radfahrer (leider) die wichtigste Regel die man in keiner Fahrschule lernt.
Trotzdem sollte man nicht jedesmal eine Täter Opfer Umkehr betreiben, anstatt KFZ Lenkern die Gefährlichkeit ihres fahrbaren Untersatzes und damit die hohe Verantwortung, die sie bei der Benützung auf sich nehmen sollten vor Augen zu führen.

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einmischer
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eadepföbehm

Hier den Vertrauensgrundsatz ins Spiel zu bringen.......
Fakt ist:
Es gibt nachwievor einen Toten Winkel
Es gibt nachwievor noch keine Abbiegeassistenten.
Was schlagen sie vorß
LKW-Fahrverbot?
Eine zwingend mitzuführenden Beifahrer?

Manchmal bin ich richtig froh wenn manche Radfahrer/innen nur Radfahren!

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eadepföbehm
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Da gebe ich dir recht,

Das das Radwegekonzept mit den vielen Konfliktstellen mit dem Abbiegeverkehr und auch mit den viel zu nahe an Ausfahrten geführten Radwegen völlig ungeeignet ist. Vor allem im innerstädtischen Verkehr wäre es viel sicherer, die meisten Radwege rückzubauen und den Radverkehr mit entsprechenden Begleitmaßnahmen wieder in die Straßen einzugliedern. Nachdem wir in Graz flächendeckend Tempo 30 haben und die Fahrgeschwindigkeit der KFZ im Stoßverkehr unter 20kmh liegt, ist auch der Geschwindigkeitsinterschied zu den Radfahrern nur mehr marginal.
Bis es soweit ist, müssen KFZ- Fahrer trotzdem eindringlich darauf hingewiesen werden, dass sie dem Vertrauensgrundsatz unterliegen und sich dementsprechend zu verhalten haben.
Notfalls muss man halt als KFZ Lenker beim Abbiegen vor der Radüberfahrt anhalten und dann nur im Schrittempo abbiegen.

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einmischer
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eadepföbehm

Aber dem Bericht entnehme ich, dass der LKW vom Stand losegefahren ist..
Es geht hier auch nicht um die Schuldfrage.
Aber aus ureigenstem Interesse lasse ich ihm im Zweifel die Vorfahrt.
Wenn es der Kopf verlangt auch schimpfend - aber ich lebe.

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eadepföbehm
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Nur der Vollständigkeit halber.

Im Bericht steht nur, dass der LKW Fahrer vorher bei Rot vör der Kreuzung gestandèn ist, bei grün losgefahren ist und beim Abbiegen seinen "Totenwinkelspiegel" beobachtet hat. Dass er vor der Radüberfahrt noch einmal stèhen geblieben ist um zu schauen, steht da nirgends. Dieses Verhalten beobachte ich bei immer noch zu vielen KFZ Lenkern. Die schauen nur auf die Ampel und rauscheñ sobald sie auf gelb schaltet los und ohne zu schauen um die Kurve. Ďshalb halte ich es aus Eigeninteresse mit dem Vorrangverzicht wie du, ändert aber nichts an der Richtigkeit meiner voriģen Aussage.

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Kurkuma
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Sondernachrang Radfahrer

Nochmals: Der Sondernachrang ist weiterhin aufrecht soll aber in der Anwendung durch Änderungen bei Radwegen (Übergangsregelung bis 2024 (!)) etwas in der Anwendung gedrosselt werden.

Insofern ist ihr Denkansatz den sie hier mehrfach zeigen zB [...] Dass er vor der Radüberfahrt noch einmal stèhen geblieben ist um zu schauen, steht da nirgends. [...] absurd.

Es würde nur das Verhalten mancher Radfahrer, Fussgänger bestätigen und zu noch mehr an Unfällen führen.

Vertrauensgrundsatz bedeutet eben auch das man darauf vertraut das der andere die STVO kennt und auch einhaltet?

ZB gerade im Bezug auf Radfahrer das sie den mittlerweile auf mehreren Gerichtshöfen anerkannten Mindestabstand zu Autos egal ob fahrend oder parkend auch selber einhalten.

u.a. Dooring sollte passe sein da sie sich nicht mehr "durchschlängeln" dürfen. JA das bedeutet auch das einige Radwege dann gerade im Hinblick auf Wien dann eben wegfallen, sie gewisse Strassen nicht mehr benützen dürfen.

Zu ihrem eigenen Schutz!

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eadepföbehm
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Dein ganzes Posting ist absurd.

Es ist für dich also absurd, wenn ein Autofahrer vor einer Radüberfahrt stehen bleiben muss um dem bevorrangten Radfahrer bzw. auch Fußgänger das gefahrlose queren zu ermöglichen.
Damit ist alles gesagt. Führerschein bitte abgeben und Auto verkaufen.
Dass du auch den Unterschied zwischen vorbeifahren und überholen nicht verstanden hast, ist unter anderem nur noch ein weiteres Indiz für deine Verkehrsuntüchtigkeit.

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KarlZoech
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So tragisch und bedauerlich der Tod eines Menschen ist:

Wenn ich an einer Kreuzung als Radfahrer einen Lkw links von mir habe, dann fahre ich - aus urgeigenstem Interesse - nicht gleich drauf los, wenn es grün wird, sondern achte einmal darauf, wohin dieser Lkw fährt. Und wenn dieser z.B. rechts abbiegt, so biege ich nicht parallel mit dem Lkw rechts ab, sondern warte und fahre nach dem Lkw.

Eile bezahlt man leider oft mit dem Leben. Dabei wäre es doch völlig egal, käme man um eine Minute später wo an.

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gerbur
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@KarlZoech

So ein Stuss! Ihre Ansicht spielt den Proleten in den LKWs in die Hände. Das sind oft vollkommen rücksichtslose Lenker, die sich in ihren LKWs ungefährdet fühlen und das auch die schwächeren Teilnehmern faktisch in jeder Situation spüren lassen. Ich will hier gar nicht beginnen aufzuzählen welche Pflaumen da am Steuer sind.

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HansWurst
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Offensichtlich

sind sie LKW-Fahrer.
Sie sollten aber nicht von sich auf andere schließen...

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KarlZoech
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@ gerbur: Sie bezeichnen auch - wie Oberwoelzer - die Lkw-Fahrer

pauschal als Proleten. Naja, jeder wie meint und kann....
Rücksichtslose Menschen gibt es in allen Gruppen von Verkehrsteilnehmern, Fußgänger, Radfahrer, Motorrad-, Pkw- und Lkw-Fahrer. Eine Gruppe pauschal abzuqualifizieren, das ist immer falsch.

Und gerade, wenn Sie meinen, alle Lkw-Lenker seien rücksichtslos, dann gilt erst recht, was ich in meinem Posting schrieb: Schon aus Eigeninteresse achtsam und vorsichtig sein, es nicht zu eilig zu haben. Denn als Radfahrer oder Fußgänger ist man letztlich schon schwächer als ein Lkw! Ganz ohne Eigenverantwortung geht es eben nicht!

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Oberwoelzer
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Zoech

KarlZoech
Dein Posting ist an Dummheit nicht zu überbieten!
Was würde die Wirtschaft ohne LKWs und die darinn sitzenden Proleten machen.Warte auf deine
Antwort!!!!!!

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KarlZoech
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@ Oberwoelzer: Dass Sie mich der Dummheit zeihen, das halte ich gut aus.

Dass sie alle Lkw-Fahrer pauschal als "Proleten" bezeichnen, das gefällt mir nicht.
Und ich weiß sehr gut, dass unser Wirtschaftskreislauf auch Lkw-Verkehr braucht, und natürlich braucht es dazu die Fahrer. Allerdings braucht es auch mehr Gütertransport auf der Schiene.

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eadepföbehm
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Was würde die Wirtschaft ohne Konsumenten tun?

Diese Antwort ist gleich schwachsinnig wie deine Frage.
Wenn die Wirtschaft ihre Konsumenten überfährt, macht sie sich selbst obsolet.

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Steirer79
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@gerbur

Hab selten so an Schwachsinn gelesen was du hier verzapfst

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Alfa166
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Da hast du vollkommen Recht,

dasselbe gilt auch für Fußgänger, die aufs Smartphone starrend einfach so über die Straße gehen, weil sie haben ja eh Vorrang. Aber dass ein Pkw, der mit 30-50km/h auf einen zukommt nicht von jetzt auf gleich zum stehen kommt, wissen anscheindend nur die wenigsten!

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eadepföbehm
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Wenn so ein Fußgänger dann auf einen ebenso auf sein Smartphone starrenden KFZ Fahrer trifft,

endet es leider meist nur für den Fußgänger fatal. Da gebe ich dir recht.
Warum du dieses Verhalten aber nur bei Fußgängern kritisierst und bei KFZ Fahrern als gottgegeben akzeptierst, verstehe ich nicht.

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KarlZoech
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@ eadeföbehm: Ich ersehe nicht, wo Alfa166 in seinem Posting als gottgegeben akzeptiert hätte,

dass Kfz-Fahrer während des Fahrens auf ihr Smartphone starren!
Wo haben Sie das heraus gelesen?

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eadepföbehm
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Eben, die Ermahnung der KFZ Lenker, die auf's Handy starrend fahren fehlt komplett,

obwohl genau die es sind, von denen die Gefahr ausgeht.
Ich habe noch nie gehört, dass ein handystarrender Fußgänger ein Auto oder einen LKW niedergetrampelt hätte.

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KarlZoech
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@ eadepföbehm: Natürlich hat noch kein ins Smartphone starrender Fußgänger

einen Pkw oder Lkw niedergetrampelt; allerdings sind schon viele Fußgänger durch eigene Unachtsamkeit zu Schaden oder ums Leben gekommen.
Und natürlich sollen auch Pkw- und Lkw-Lenker alle Vorschriften einhalten und auf andere - schwächere - Verkehrsteilnehmer achten.

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