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Nach tragischem UnfallVerkehrsminister lässt Kinderbeförderung mit Fahrrädern evaluieren

E-Bike-Sicherheit wird ebenfalls überprüft .

Sujetbild © Hoffmann
 

Verkehrsminister Andreas Reichhardt sieht Handlungsbedarf, nachdem am Sonntagabend in Niederösterreich zwei in einem an ein Elektrofahrrad gekoppelten Anhänger transportierte Mädchen getötet wurden. Die Beförderung von jungen Menschen auf bzw. mit Fahrrädern werde untersucht und evaluiert, kündigte er in einer Aussendung am Dienstag an.

Das Verkehrsministerium prüfe nun, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um für die immer häufiger verwendeten Fahrradanhänger und Lastenräder die notwendige Sicherheit beim Transport von Kindern zu gewährleisten. "Während Verkehrssicherheit einerseits durch die Vernunft und Umsicht aller Verkehrsteilnehmer zu erreichen ist, müssen andererseits die gesetzlichen Rahmenbedingungen an neue Gefährte angepasst werden - und das, bevor sich die Unfälle häufen", sagte Reichhardt.

Auch der Wiener FPÖ-Fraktionssprecher im Verkehrsausschuss, Karl Baron, forderte am Dienstag in einer Aussendung die Tauglichkeit von Lastenrädern und Fahrradanhängern für die Beförderung von Kindern zu überprüfen. "Auf Straßen haben diese Geräte nichts verloren", meinte Baron.

Das Verkehrsministerium wird sich im Zuge der Evaluierung auch der E-Bike-Sicherheit annehmen. So werde geprüft, ob die steigende Zahl der verunfallten E-Fahrradfahrer mit dem Anstieg der in Verwendung befindlichen E-Räder oder möglicherweise mit einem zu wenig umsichtigen Fahrstil zu tun habe. Es sei hoch an der Zeit, diesbezüglich valide Daten zu haben, um gegebenenfalls die bestehenden gesetzlichen Vorgaben zu überdenken, sagte Reichhardt.

Kommentare (41)

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wahrheitverpflichtet
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schön!

DANN AUCH GLEICH DEI ELEKTRO ROLLER DIE haufenweise herum liegen und wo jungen menschen ohne Helm mit über 20 km wild am Gehsteig herum fahren auch die Elektrofahrräder gehören weg von den Fahrwegen un damit nr tafeln ausgestattet damit man sie haftbar machen kann wenn sie Unfälle verursachen Helm pflicht gehört auch dazu!

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schandopr
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fahrrad

Wenn man (Staat, usw.) das Rad fördern will, müssen die Verkehrswege dafür adaptiert werden. Und wie im Winter die moderne dunkle Bekleidung immens riskant ist im Verkehr (Schuld ist immer der Autofahrer, der die dunkle Gestalt nicht gesehen hat - habe einen Straßenüberquerer erst gesehen, als er mir sein erschrockenes Gesicht zeigte), muss jeder auf mindestens ein helles Kleidungsstück achten.. Die Beleuchtung auch im Sommer in der Dämmerung und bei tiefstehender Sonne ist das Wichtigste.

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homerjsimpson
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Überhaupt Radfahren und Gehen auf Straßen verbieten...

Dann können endlich die Autofahrer machen was sie wollen und sich gegenseitig umbringen. Was heißt Räder oder Anhänger haben nichts auf der Straße verloren (abgesehen davon, dass die Straße Gehweg und Radweg inkludiert wenns nicht ein eigenes Bauwerk ist). Es gibt für alle Verkehrsteilnehmer die verd*** Pflicht, sich an Regeln zu halten, die da sind unter anderem kein Alk, ausreichend Abstand (mindestens 1m), Rücksicht, vorausschauendes Fahren. Und dann ist es gar kein Problem, wenn man auf einer Landstraße ohne Rad- und Gehweg fährt oder geht. Aber über die 5% Wahnsinnigen die Leute gefährden wird nicht geredet, nur ob ein Radanhänger sicher ist....

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astridsiegl
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Nicht 5%

Wir sind sehr viel mit dem Rad unterwegs,es ist Eigentlich jede Strasse die von Kraftfahrzeugen
befahren werden darf eine Gefahr.
Die meisten, nicht nur 5% wissen nicht was 1m Mindestabstand ist.
Man müsste die Auto Fahrer einmal
auf ein Fahrrad setzen,vielleicht würden Sie dann ein anderes Fahrverhalten haben.

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AAltausseer
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Es sollte doch einleuchten,

dass Unfälle niemals völlig ausgeschlossen werden können! Keine Gesetze, Verordungen, totale Überwachung, kein noch so großes, von Ihnen offenbar eingemahntes Pflichtbewusstsein, wird Unfälle ausschließen können.
Diese „Gar kein Problem“ Mentalität halte ich für lebensgefährlich!

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fwf
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Evaluierung

Man sollte besser die Führerscheinausbildung und die Fahrprüfungsmodalitäten evaluieren. Es git zu viele ungeeignete Führerscheinbesitzer !

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AAltausseer
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Gute Idee, aber nicht entweder-oder, sondern

Sowohl-als auch ist noch besser!

Grundsätzlich ist die Führerscheinausbildung in Österreich ja auf sehr hohem Niveau.

Definitiv würde es wohl helfen, die älteren unter uns, die noch keine Fahrsicherheitstrainigs absolvieren mussten, auch zu solchen Trainings zu bringen. Das würde definitiv mithelfen können, Unfall- und Opferzahlen zu reduzieren.

Das mit dem ungeeignet ist halt relativ, liegt immer auch im Auge des Betrachters.

Nehmen wir nur mal das Reisverschlußprinzip: gefühlte 80% auf der rechten Spur werden Sie für ungeeignet halten, wenn Sie auf der linken Spur bleiben bis kurz vor der Zusammenführung und sich dann erst vorschriftsmäßig einreihen möchten!

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altbayer
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E-Moped

Es war keine Fahrrad, sondern ein E-Moped, wo der Anhänger montiert war.
Diese E-Roller sind meiner Meinung nach besonders gefährlich. An der Ecke Gürtelturm / Kärntnerstraße gibt es einen E-Roller Verleih. KINDER sind das Hauptklinetell dieses Verleihers.
Ab 10 Jahren mit Radfahrausweis darf man dieses Gefährt mieten - diese Hauptdurchzugsstraße in Graz ist sicher der optimale Ort für den Verleih dieser 25 km/h schnellen Gefährte an 10-12 Jährige. Ich warte nur darauf, bis die KLZ da einmal über einen Unfall berichten muss.

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AAltausseer
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Ich teile Ihre Bedenken, was e-Roller

für Kinder betrifft.
Für den tragischen Unfall mit Anhänger tut das aber wohl nichts zur Sache!

Nie im Leben würde ich irgendjemandem raten, mit so einem Vehikel auf öffentlichen Straßen rumzufahren.

Wer von sich behaupten kann, im Straßenverkehr noch nie einen Fehler gemacht zu haben - Hochachtung! Allein mir fehlt der Glaube! Und ich kann mir einige Ursachen auch für diesen Unfall vorstellen, die nicht zwangsläufig strafwürdig sein müssen.

Aber zuallerallererst kommt doch wohl der Selbstschutz und der Schutz meiner Kinder! Beides kann man, mit dem Rücken zur Potentiellen Gefahr von hinten, einfach nicht sicherstellen!

Ok, es war offenbar außerorts, aber ehrlich: wer möchte das Versuchskaninchen sein, oder gar seine Kleinkinder dafür herhalten lassen, so einen Unfall im Ortsgebiet mit Tempo 50 oder 60 zu testen?

Bleibt mit diesen Todesfallen bitte den öffentlichen Straßen fern!

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einmischer
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AAltausseer

Vollkommen richtig. Erschwerend kommt noch die Tageszeit, besser gesagt Nachtzeit dazu. Ab 20 Uhr fängt es derzeit an rasch dunkel zu werden. Und in der Dämmerung ist die Sicht am schlechtesten
Nicht alles was nicht ausdrücklich verboten ist muss man tun.
Mit dem GAK-Dress in den Sturmsektor zu gehen ist auch erlaubt.
Allein der Hausverstand wird einem davon abhalten.
Die ganzen Anforderungen an einen Kindersitz im relativ geschützten PKW werden mit der Betriebserlaubnis solcher Anhänger auf Strassen ad absurdum geführt.

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Hildegard11
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Anhänger

Anhänger mit reflektierendem Material bespannen und man wid gesehen.

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AAltausseer
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Und wenn doch nicht?

Sind die Kinder halt tod, oder wie jetzt?

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homerjsimpson
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Gehen Ihre Kinder über die Straße???

Um Gottes Willen, da können die ja sterben... Was soll noch alles verboten werden, weil ein Minimum an Gefahr gegeben ist??? Dann kann man alles verbieten, auch das auf die Straße gehen.

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AAltausseer
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Ja, natürlich!

Aber nicht, ohne sich vorher zu vergewissern, dass es gefahrlos möglich ist! Das haben wir Ihnen so beigebracht!
Leider wird den Kindern heute eher beigebracht, dass ohnehin alle anderen auf sie aufpassen müssen, und daher gibt’s keine Hemmungen! Noch nie Erwachsene gesehen, die (auch mit Kindern) plötzlich die Straße überqueren und dabei noch demonstrativ zur anderen Seite schauen, wo grad keiner kommt?

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jan31
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Ich bin der Meinung

Diese Anhänger zum Transport von Kindern sollen nur für Radwege zugelassen werden. Zur Sicherheit der Kinder! E Biker sollte darauf hingewiesen werden das bei Radfahrübergänge auch für sie ein Tempolimit von 10 kmh besteht.

Und... ganz entscheidend....Handys haben im Straßenverkehr nichts verloren. Ich sehe Autofahrer (jeder 2. in Graz) die sich dadurch ablenken lassen, Radfahrer! SMS lesen und schreiben und Fußgänger die telefonieren und plötzlich die Fahrbahn betreten.
Dieses Verhalten gehört ins Vormerksystem. Beim 2. Mal ist der Schein weg. Wer keinen hat, Geldstrafe und das ordentlich. 70 Euro tun anscheinend nicht weh genug.

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Mein Graz
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@jan31

Eine Annahme:
Eine Familie kann sich kein Auto leisten. Sie wohnt "am Land", es gibt nur unzureichende öffentliche Verkehrsmittel. Es gibt keine Radwege (wie es sehr häufig am Land ist). Die Familie ist beim Transport der Kinder allerdings auf ein Fahrzeug angewiesen, etwa zu den Großeltern (wenn z.B. beide Elternteile arbeiten).
Wie kommt d.M.n. die Familie mit den Kindern jetzt von A nach B, wenn sie auf den vorhandenen Straßen keine Anhänger zum Kindertransport nutzen dürfen?

Es klingt alles sehr schön und logisch. Dass man dabei allerdings auch an die Menschen, die diese Art des Transportes gewählt haben, Rücksicht nehmen muss entgeht so manchem.

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AAltausseer
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Das Leben ist lebensgefährlich,

Und es gibt keine 100%ige, gesetzlich garantierbare Sicherheit! Mit wäre dieses vermeidbare Risiko jedenfalls zu groß! Das gewählte Beispiel ist ein extremes.
Wir leben offenbar in einer Zeit, in der jede (potentielle) gesetzliche Regelung sofort daraufhin „abgeklopft“ wird, ob sich nicht ein „individuelles“ Menschenrecht konstruieren lässt, mit dem diese Regelung zu Fall gebracht werden kann!
Solche Vehikel haben auf Strassen (außer auf Spielstraßen und vielleicht noch im „shared space“) nichts zu suchen, das sind per se Todesfallen, nicht viel besser als Mopedautos.

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erstdenkendannsprechen
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wenn ich ihren fall weiterspinne,

dann ist die familie sicher nicht auf den radhänger angewiesen - bei diesen bedingungen. denn wenn sie auf dem land wohnen, können sie den ohnehin ein dreivierteljahr nicht benützen - winter, regenwetter, matschstraßen.

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Mein Graz
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@erstdenkendannsprechen

Es gibt Leute, die fahren das ganze Jahr mit dem Fahrrad - und das freiwillig, ohne dazu gezwungen zu sein.
"Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur ungenügende Kleidung".

PS: Ich persönlich fahre im Winter nicht, sehr wohl aber bei Regen.

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jan31
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Transportrad/Lastenrad – Die schadstofffreie Familienkutsche

Da gibt es super Modelle! Kinder sind angeschnallt, Helm natürlich Pflicht. Der Vorteil ist da natürlich das ich meine Kinder im Blickfeld habe. Der Nachteil. Das Bike ist schwerer zu verstauen Aber noch kleiner als ein Auto und natürlich billiger. Also... es muss am Land kein Anhänger sein.

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AAltausseer
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Aber alles was über die Breite eines normalen Fahrrads

hinausgeht, ist bei Dunkelheit, und generell außerorts bzw auf mehrspurigen Strassen ein enormes Sicherheitsrisiko!

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Mein Graz
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@jan31

Danke für die Antwort!

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Kristianjarnig
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@Mein Graz

Da müssen Sie aber wohl lange suchen um so eine Familie in Österreich zu finden. Am Land und kein Fahrzeug ist bei unserer ländlichen, sagen wir es mal nett, bescheidenen Öffianbindung doch eine Seltenheit. Man muß ja teilweise schon sehr suchen eine Familie mit NUR einem Auto zu finden(was am Land oft auch Sinn macht vor allem bei Kindern und 2 berufstätigen Elternteilen).

Ich würde meine Kinder auch nie mit so einem Anhänger in der Gegend rumkarren(vor allem geht es mir um verkehrsreiche Strecken), da war mir schon vor 17 Jahren bei unserem ältesten Bange als ich mir das Ding angeschaut habe. Knautschzone, extra breit, von hinten sind dann die Kinder.

Ich finde(und fand) den Fahrradsitz immer die sinnvollere Alternative(ok, nur für ein Kind/Fahrrad) weil eben nichts weiter in die Straße "hineinsteht" wie es nunmal bei so einem Anhänger der Fall ist.

Ich finde es durchaus überlegenswert die Dinger nur auf Radwege(bzw. Radstreifen) zu beschränken. Als Lasttransporter zum Einkaufen, warum nicht. Aber für Kinder - naja.

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SoundofThunder
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🤔

Diese Transportmittel sind doch komplett ungeeignet. Bestenfalls für den größeren Einkauf wenn man kein Auto hat.Ein Wohnwagen ist viel sicherer und trotzdem ist es nicht erlaubt dass sich dort während der Fahrt Personen aufhalten.

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Amadeus005
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Kann man nicht vergleichen

Wenn jemand bei einer Vollbremsung im Wohnwagen steht ... Na gute Nacht. Detto im Wohnmobil. Gilt immer noch die Gurtenpflicht.

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Alfa166
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Also in meinem Wohnmobil gibt es keine Gurtenpflicht

Im hinteren Bereich. Liegt aber da dran, dass es BJ 1988 ist.... Also nicht immer alles verallgemeinen.

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