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Meist Erwachsene schuldImmer mehr tödliche Verkehrsunfälle mit Kindern

2019 sind im ersten Halbjahr bereits acht Kinder im Straßenverkehr ums Leben gekommen - in den letzten Jahren waren es im Durchschnitt "nur" vier.

© (c) Bildagentur Zolles KG (Christian Hofer)
 

Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle mit Kindern steigt weiter, wie das Ö1 Morgenjournal in einem Beitrag berichtet. 2019 sind im ersten Halbjahr bereits acht Kinder im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Zum Vergleich: In den letzten Jahren waren es im Durchschnitt vier Kinder.

Doch nicht nur die Todesfälle werden häufiger - auch allgemein geschehen mehr Unfälle, bei denen Kinder involviert sind. Schuld daran tragen die Kinder nur zu 23 Prozent (bzw. 640 Unfälle), der überwiegende Teil wird von Erwachsenen (2400 Unfälle) verursacht.

Unfallursacher Nummer eins ist auch bei Unfällen mit Kindern Ablenkung, sowohl bei Autofahrern als auch bei Radfahrern und Fußgängern. Verkehrsexperte Klaus Robatsch vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) fordert einen "kindergerechten Verkehr und nicht verkehrsgerechte Kinder".

Gefahrensituationen müssen besser erkannt werden, was für die Kleinen vor allem bessere Einsichtsmöglichkeiten in den Straßenverkehr und Übersichtlichkeit bedeutet. Auch Tempolimits seien unabdingbar: Schulwege würden durch eine Ausdehnung der "Tempo 30" in er Nähe einer Schule sicherer werden.

Auch eine Erhöhung der Strafen sei sinnvoll, so Robatsch.

Kommentare (3)

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Alfa166
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Es vergessen leider immer mehr Leute,

dass Kinder aus dem Vertrauensgrundsatz ausgenommen sind.
Da wird in Wohnstraßen gerast, Schutzwege einfach ignoriert oder das beste Beispiel wäre: ich fahre täglich auf einer Bundesstraße mit Tempo 70 Beschränkung, dort sind auch Verkehrsschilder mit "Achtung Schulweg" aufgestellt. Nun sind dort Bushaltestellen, jeweils eine auf jeder Straßenseite. Da manche Kinder eben zum erreichen der Haltestelle die Straße überqueren müssen, bleibe ich des öfteren auf besagter Bundesstraße stehen um den Kindern einen Übergang gewähren zu können. Dabei ist mir nicht erst einmal passiert, dass entweder der entgegenkommenden Verkehr einfach weiterfährt, sondern hatte ich schon Hupkonzerte erlebt. Und leider musste ich sogar ein einziges Mal mein Kfz mit eingeschalteten Warnblinkanlage auf meiner Fahrspur abstellen und aussteigen um dem entgegenkommenden Verkehr somit auf die Situation aufmerksam zu machen!

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Anasindahamas
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Tempo 30

wird leider oft auch in diesen Beteichen nur als „Empfehlung“ wahrgenommen - es helfen nur konsequente! Geschwindigkeitskonktrollen durch die Exekutive - und die bräuchte dazu den dezidierten Auftrag der Politik!
Aber dann gibt es wieder Beschwerden seitens der Räder bei den Politikern und die Exekutive muss wieder abziehen..
Strenge Kontrollen und hohe Strafen, alles andere bring nichts.

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Anasindahamas
1
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Korrektur

..seitens der Raser..

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