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SalzburgMissbrauchs-Prozess vertagt: Weiteres Gutachten nötig

Der beschuldigte Salzburger hatte seine Unschuld beteuert. Sein Verteidiger, der einen Freispruch forderte, hatte das Gerichtsgutachten kritisiert.

© APA (dpa/Archiv)
 

Der am Dienstag gestartete Prozess am Landesgericht Salzburg gegen einen 49-jährigen Angeklagten, der seine Nichte jahrelang sexuell schwer missbraucht haben soll, ist auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Der Schöffensenat lässt ein weiteres aussagepsychologisches Gutachten einholen, wie Gerichtssprecher Andreas Wiesauer erklärte.

Der beschuldigte Salzburger hatte seine Unschuld beteuert. Sein Verteidiger, der einen Freispruch forderte, hatte das Gerichtsgutachten kritisiert. Die Aussagen der Nichte seien widersprüchlich und daher nicht glaubwürdig gewesen, meinte Rechtsanwalt Leopold Hirsch. Laut Anklage soll die mittlerweile erwachsene Frau in den Jahren 1984 bis 1992 von dem Salzburger zunächst mehrmals im Monat und später wöchentlich missbraucht worden sein. Zu Beginn der mutmaßlichen Tatzeit war die Nichte fünf und der Onkel 14 Jahre alt.

 

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