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''Höchste Priorität''Traiskirchen rief als erste Stadt Klimanotstand aus

Eine entsprechende Resolution sei bei der Gemeinderatssitzung am Montag eingebracht und einstimmig beschlossen worden, wurde am Dienstag in einer Aussendung mitgeteilt.

Bgm. Andreas Babler mit den AktivistInnen der Friday for Future-Bewegung und SchülerInnen aus Traiskirchen
Bgm. Andreas Babler mit den AktivistInnen der Friday for Future-Bewegung und SchülerInnen aus Traiskirchen © (c) Stadtgemeinde Traiskirchen (Irene Kari)
 

Als erste Stadt Österreichs hat Traiskirchen im Bezirk Baden den Klimanotstand ausgerufen. Eine entsprechende Resolution sei bei der Gemeinderatssitzung am Montag eingebracht und einstimmig beschlossen worden, wurde am Dienstag in einer Aussendung mitgeteilt. Die "Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen" werde ab nun als "Aufgabe von höchster Priorität" angesehen.

"Die Stadt anerkennt die Dringlichkeit der Lage und setzt notwendige Signale und konkrete Schritte für die notwendige Kehrtwende in der Klimapolitik", wurde Bürgermeister Andreas Babler zitiert. Der SPÖ-Politiker forderte auch "weitere österreichische Städte, Gemeinden und die Bundesebene" auf, dem Beispiel zu folgen und den sogenannten Climate Emergency einzuleiten. "Besonders der Gemeinde- und der Städtebund sind hier gefordert, klare Maßnahmen zu setzen", betonte Babler.

Die Stadt anerkennt die Dringlichkeit der Lage und setzt notwendige Signale und konkrete Schritte für die notwendige Kehrtwende in der Klimapolitik

Bürgermeister Andreas Babler

In Traiskirchen werden künftig Auswirkungen auf das Klima "bei jeglichen Entscheidungen" berücksichtigt. Es seien Lösungen zu bevorzugen, "die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken". Insbesondere soll der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert werden. Als Leitschnur dienen dabei die Berichte des IPCC (Intergovernment Panel on Climate Change) sowie des APCC (Austrian Panel on Climate Change).

In der Stadt im Bezirk Baden sollen zudem alle bestehenden Gesetze, Verordnungen und Maßnahmen auf Klimatauglichkeit überprüft werden. Die bisherigen Schritte der öffentlichen Gebietskörperschaften seien nicht ausreichend, um die Erderwärmung auf eineinhalb Grad zu begrenzen, hieß es in der Aussendung.

Kommentare (13)

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ernesto0815
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Kleiner Faktencheck

Wenn das Co2 wirklich so schlimm ist:
am meisten Co2 Emissionen werden von USA und China
verursacht. Österreichs Anteil Weltweit : 0,2 % (!!)
Am meisten ist die Globalisierung an dem Ausstoß beteiligt
Handelsschiffe LKW..
der IPPC hält die Atomkraft für einen Lösungsansatz
da werden halt dann auch in Ländern Atomkraftwerke gebaut
wo wir es eigentlich nicht wollen.
Internetstreaming ist ein gewaltiger Stromfresser !!
auch der verzehr von Fleisch hat einen hohen Anteil .......
Also Atomkraftwerke bauen
Vegetarisch leben, keine Globalisierung, keine Handys
keine Flugreisen, E - Autos sind auch keine Lösung
Steuer auf Erdöl und Erdgas das freut die Mindestpensionisten und Kleinverdiener die sollen sich gefälligst eine neue Heizung ein neues Auto und eine vernünftige Wärmedämmung kaufen und durch die Co2 Steuer retten wir dann sowieso unseren Planeten weil das Co2 ist so schädlich und die Sonne hat damit nichts zu tun die brennt jeden Tag gleich konstant
Die Planzen verbrauchen Jährlich 450 milliarden Tonnen Co2 ( hat das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena errechnet)

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schulzebaue
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blablabla

Wie seit Jahrzehnten.

Die aktuell einzige Möglichkeit zur Zielerreichung wäre die Erkenntnis, daß das derzeit gewünscht und abgöttlich angebetete Wachstum den selbst gesetzten Zielen entgegenläuft. Und daß viele Probleme ganz einfach unserem Lebensstil geschuldet sind.
Der technische Fortschritt den wir uns herbei sehnen läßt auf absehbare Zeit keine Problemlösung erkennen, vielmehr werden jede Menge Mogelpackungen verkauft. (z.B. das 0 g emittierende Elektroauto, selten so gelacht)

Aber regional einzukaufen, die Mobilität selbst zu limitieren, nicht in den Urlaub zu fliegen, nicht das ganze Haus heizen sondern nur Teilbereiche ect. wollen wir halt nicht.

Ergo dessen verfeuern wir einmal das Öl und Gas das wir haben, dann werden wir ja sehen, ob der homo sapiens die neuen Umfeldbedingungen aushält oder eine neue dominierende Art den Planeten bevölkert.

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ernesto0815
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Co2 Steuer

Die Klimadebatte hat nur ein Ziel: Einführung einer Co2 Steuer ! und alle bis das alle kapiert haben zieht uns der Staat schon das Geld aus der Tasche

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Planck
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Gehen S' in Ihre Garage,

dichten S' alles gut ab, damit Sie ein geschlossenes System erzeugen wie die Erde eines ist, dann starten S' den Motor.
Sie werden nach einer kleinen Weile merken, wie wurscht Ihnen die Marie wird.
Aber keine Sorge, ruhig weiteratmen, es geht ja nur ums Geld.
Boah ey

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pesosope
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Hurra, Planck der Klimawandelleugner ist wieder da :-)

und schreiben auch gleich wieder was schönes. Jetzt können Sie mir sicherlich erklären, wie Sie auf so einen Vergleich kommen. Eine Garage, ein Auto und dann die Erde als Vergleich? Ich helfe Ihnen, zwecks besserem Verständnis der Verhältnisse. In der Atmosphäre sind 0,38% Kohlendioxid (ich gehe davon aus, dass Sie dieses Gas mit dem Auto und der Garage (rund 87% CO2) gemeint haben), Österreich ist mit 0,8% daran beteiligt und 4% sind davon anthropogen verursacht. Das ergibt 0,000012%, die von Österreich aus verhindert werden könnten/sollten/müssten. Sie sehen also, dass der Vergleich mit der Garage ein wirklicher Nonsens ist und einem Mann Ihres Kalibers nicht würdig. Wenn Sie jetzt ganz schlau sind, dann können Sie die "nur" Gelder, es sind ja "nur" ein paar Milliarden, die wir alle zahlen müssen, auf diese 0,000012% hochrechnen und dann noch einmal über Sinn und Unsinn und über die unverschämten Klimaexperten nachdenken.

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Planck
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Mein Freund und Klimawandelleugner,

Um Arnie zu zitieren:
"I don't give a shit if you believe in climate change."

Mit Sektierern rede ich nicht.

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Balrog206
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Planck

Tja nach England nur mehr mit dem Rad oder Zug in Zukunft bitte !

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brosinor
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löblich, Traiskirchen!

Aber zu spät!
Die momentane Hitzewelle wird 10 (!) Tage andauern, das wird eine Megabelastung für Mensch, Tier und Natur. Und es wird nie mehr besser! Vielleicht kühlt die Erde in ein einigen Jahrzehnten wieder etwas ab, aber das werden wenige von uns erleben....

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ernesto0815
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HaHaHa

In diesen 10 Tagen werden wahrscheinlich Millionen Menschen wegen der Hitze sterben 😂😂

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brosinor
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Millionen nicht...

...aber schauen Sie sich mal die plötzlich sehr zahlreichen Todesanzeigen an! Diese alten Menschen,bei denen aufgrund der Hitze der Kreislauf versagt, hätten sicher auch noch gerne länger gelebt.
Und zu hahaha : ich finds überhaupt nicht lustig!!!!

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pesosope
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Eine sehr gute Idee (bringt theoretisch auch Kohle)

da hoffe ich natürlich, dass die Gemeinde das nicht als publisity-gag heranzieht und wirklich ernst nimmt. Da gehört natürlich dazu, dass sie oder ihre Politiker ab sofort keine fossil betriebenen Fahrzeuge mehr nutzen, die Nutzung im Gemeindegebiet auch nicht mehr erlaubt, ausschließlich und nachweisbar erneuerbaren Strom verwendet und erlaubt, Heizungen nur mehr mit erneuerbaren Strom nutzt und erlaubt, keine Kleidung aus nicht nachhaltigen Stoffen trägt, Wirtschaftsunternehmen, die event. fossile Energien verwenden, aus dem Ort verbannt usw. usw.
Dann, aber wirklich erst dann können sie den Klimanotstand ausrufen und nicht vorher, denn es ist immer leicht, die Anderen für für das eigene Versagen verantwortlich zu machen!

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ichbindermeinung
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Holzverheizen wie das Heizöl verbieten

dann am Besten auch für die Neubauten auch das klimaschädl. Holzverheizen (Hackschnitzel, Pellets, Scheitholz..) verbieten, da beim Holzverheizen giftigst stinkende, stark rauchende Abgase entstehen und überdies extrem viel Feinstaub produziert wird

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pesosope
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ichbindermeinung

und Gas nicht vergessen, denn auch das ist natürlich fossil und emittiert CO2 und vor allem Methan, das 21fach klimaschädlicher als CO2 ist ......wenngleich die Politik als Eigentümer der Landesenergieversorger gerne darauf vergisst.
Und die Verbrennung von Holz ist ebenso klimaschädlich, weil die Grundvoraussetzung für eine CO2-Neutralität noch nie gegeben war (Wald nimmt global jährlich um 90.000 km2 ab!) und die Verbrennung als solches im zeitlichen Faktor ja ohnehin nie neutral bewertet werden darf

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