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Schreckliche BilanzHorror-Wochenende: Sechs Motorradfahrer tot

Das Sommerwetter am Pfingstwochenende hat viele Motorradfahrer auf die Straßen gelockt. Bei mehreren Unfällen wurden insgesamt sechs Motorradfahrer getötet, dazu kamen zahlreiche Verletzte.

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Auf der Soboth (Bezirk Deutschlandsberg) kollidierten am Sonntagnachmittag zwei Biker: Ein 30-jähriger Steirer starb noch an der Unfallstelle, ein 65-jähriger Tiroler kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus. Am Samstagabend war ein 62-jähriger Motorradlenker aus der Steiermark ums Leben gekommen, als er bei Mariazell von der Straße abkam und über eine Böschung stürzte.

Am Wochenende gab es in der Steiermark vier weitere Motorradunfälle, bei denen die Lenker zum Teil schwer verletzt wurden.

Ein tödlicher Motorradunfall hat sich am Wochenende in Kärnten ereignet: Ein 35-jähriger Steirer prallte am Samstag im Bezirk Wolfsberg gegen einen auf der Straße liegenden Baum, der zuvor von einer starken Windböe umgerissen worden war. Seit Freitag war es in Kärnten außerdem zu acht weiteren Unfällen mit Motorrädern und Mopeds gekommen, bei denen die Lenker teils schwer verletzt wurden.

Bei einem Verkehrsunfall bei Klingenbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sind am Pfingstsonntagvormittag nach Polizeiangaben ein ungarischer Motorradfahrer getötet und ein zweiter schwer verletzt worden. Die Männer waren aus vorerst unbekannter Ursache auf der B16 mit dem entgegenkommenden Auto eines Landsmannes kollidiert. Bei der Karambolage kam ein 37-jähriger Zweiradfahrer ums Leben, ein 27-jähriger Biker wurde laut Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland schwer verletzt und ins Krankenhaus Eisenstadt transportiert. Verletzungen erlitten auch die drei Autoinsassen.

Nach Angaben der Landespolizeidirektion Burgenland war ein 40-jähriger ungarischer Staatsbürger mit einem mit zwei weiteren Personen besetzten Pkw auf der B16 vom Kreisverkehr Klingenbach in Richtung Staatsgrenze unterwegs, als ihm die Landsleute auf den Zweirädern entgegenkamen. Warum sich in der Folge die Kollision ereignete, blieb zunächst ungeklärt. Das Auto kam nach der Karambolage auf der Richtungsfahrbahn Wien zum Stillstand, berichtete die Polizei. Die Motorräder und die Lenker wurden durch die Wucht des Zusammenstoßes in den Straßengraben geschleudert. Die B16 war mehrere Stunden lang für den kompletten Verkehr gesperrt.

In Tirol ereigneten sich zwei Motorradunfälle, dabei gab es einen Toten und zwei Schwerverletzte. Am Gaichtpass bei Weißenbach prallte ein deutscher Biker mit einem Wohnmobil zusammen, das in einer unübersichtlichen Kurve von einem Parkplatz in die Straße einbog. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Ebenfalls im Bezirk Reutte waren am Sonntag ein deutscher und ein 54-jähriger Vorarlberger Motorradfahrer frontal zusammengestoßen. Die beiden waren auf der Namloser Straße (L 21) in entgegengesetzte Fahrtrichtungen unterwegs und hatten zu Überholmanövern angesetzt. Beide Männer wurden schwer verletzt mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

In Salzburg prallte ein 62-jähriger Deutscher Freitagvormittag auf der Katschberg Straße (B 99) in Richtung St. Michael mit seinem Motorrad in den Pkw einer Frau, die rechts abbiegen wollte. Der Motorradlenker konnte nicht rechtzeitig bremsen, er wurde verletzt ins Spital gebracht.

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Danke für Ihr Verständnis.

Christian Hubinger
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Jeder, der auf ein Motorrad

steigt, muß damit rechnen, nie wieder nach Hause zu kommen. Ok, das müssen wir alle - aber ohne Knautschzone ist man der Physik (und den Autofahrern) gnadenlos ausgesetzt. Ach ja...und der eigenen Geschwindigkeit.

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hfg
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Mir tun nur die Hinterbliebenen und Unschuldig Beteiligten leid

Und die welche zum Helfen und Wegräumen ausrücken müssen. Die im Stau stehen sind auch zu bedauern.
Ich bin seit Freitag im Salzkammergut unterwegs und mindestens 50 solcher wahnsinnigen Todeskandidaten habe ich gesehen. Solange die meisten Motorradfahrer die Straßen als Rennstrecken benützen und mit Irrsinn dahinrasen sind 6 Tote eigentlich eh sehr wenig. Aber ich habe auch ca. 10 vernünftige Biker die ohne unnötiges Risiko gefahren sind gesehen.

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illyespresso
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Alta Badia

Da konnte ich vor Ca. 2 Wochen auch viele ungeübte Biker sehen. Die Sinn dann kurz einmal aus Bayern überredet die Autobahn angereist und glauben die 1250 GS s sichert überredet das Grödnerjoch zu fahren. Am liebsten hätte ich das einigen schon beim Zuhören gerne die Schlüssel abgenommen.

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oekoLogisch
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Wann hört der Wahnsinn auf?

Lärm, stinken, Umweltverschmutzung, Verarschung, Verrücktheit, Geilheit anstatt mit oder ohne Verstand ein wenig die Füße benützen!

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Genesis
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Hoher Blutzoll kein Wunder

Die Kombination aus Feiertagswochenende und Sommerwetter führt, wie immer, zu diesem tragischen Ergebnis. Die Autos werden sicherer und daher gehen diesbezüglich die tödlich Verletzten zurück. Bei den Motorradfahrern ist dies leider nicht der Fall. Mir fällt keine Lösung ein.

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duesentrieb1
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Wieder keine Ahnung

ABS, Scheibenbremsen, Fahrhilfen, all das gibt es auch schon längst im Motorrad. Die Raser wird es immer geben. Und bei aller Tragik sind eben solche selbst schuld. Schnellfahren bitte nur auf Rennstrecken. Das gleiche gilt für Autofahrer, GTI etc.

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Jackychan
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Und

Trotzdem bleibt die Knautsch-Zone die gleiche da helfen keine Fahrhilfen.

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illyespresso
2
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Fahrtechnikkurse

Und nach der Winterpause ausreichende Übung. Nicht gleich auf die selektiven Strecken und lieber etwas Weg vom Gas.

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Reipsi
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Ganz wichtig

weg vom Gas !

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