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Festnahme bei KlimademoWiens Vizepolizeipräsident: Kopf des Aktivisten war nicht unter Auto

"Keinem Polizisten würde es einfallen, so etwas mit Absicht zu machen, wie es nun in sozialen Medien dargestellt wird. Solche Vorwürfe sind absurd", so Wiens Vizepolizeipräsident Michael Lepuschitz.

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Sujetbild © (c) APA/BARBARA GINDL
 

Die Bilder vom umstrittenen Polizeieinsatz bei einer Klimademo in Wien "wirken natürlich verstörend und irritierend", sagte Wiens Vizepolizeipräsident Michael Lepuschitz in der ORF-Sendung "Wien heute". Zugleich betonte Lepuschitz, dass sich "Polizisten nicht aussuchen können, unter welchen Umständen sie Menschen festzunehmen haben". Außerdem hänge es bei Aufnahmen oft "von der Perspektive" ab.

Konkret ging es um ein Video, in dem ein am Boden fixierter Mann zu sehen ist, dessen Kopf beinahe von einem wegfahrenden Polizeiauto überrollt wurde. Das schaue "dramatisch aus", meinte Lepuschitz, der zugleich relativierte: "Wenn Sie die andere Perspektive wählen, wo sie von der Seite den Bus und den Kopf sehen, dann geht sich das ohne Verletzung problemlos aus." Auf die Frage des ORF, ob diese andere Seite dokumentiert wurde, antwortete der Vizepolizeipräsident, es seien keine Bodycams im Einsatz gewesen und "selbst die Beweissicherungsteams (...) können nicht jede Amtshandlung permanent filmen, daher fehlt diese Perspektive."

Der ranghohe Beamte hatte auch gegenüber der Tageszeitung "Kurier" betont, es stehe "außer Streit", dass der Kopf nicht unter dem Auto war. "Keinem Polizisten würde es einfallen, so etwas mit Absicht zu machen, wie es nun in sozialen Medien dargestellt wird. Solche Vorwürfe sind absurd", wurde Lepuschitz in einer Voraus-Meldung des Blattes zitiert.

Ein anderer fixierter Festgenommener, auf den ein Polizist offenbar wiederholt eingeschlagen hat, habe "zunächst erheblichen Widerstand geleistet", so Lepuschitz gegenüber dem ORF. Die Anwendung von Körperkraft sei eine Polizeibefugnis, "die wir einsetzen, um einen Waffengebrauch selbst zu verhindern", betonte Lepuschitz. Es sei "nicht einfach", einen Menschen, der Widerstand leistet, ohne Gewaltanwendung festzunehmen. "Ein gezielter Stoß oder ein gezielter Faustschlag" sei eine "durchaus übliche Methode", um diesen Widerstand zu brechen.

Das Vorgehen der Demonstranten "wirkt so als ob das wirklich Berufsaktivsten sind", sagte der Vizepolizeipräsident. Lepuschitz fügt aber hinzu, dass das "nichts an der Frage der Prüfung der Vorfälle ändert".

Kommentare (6)

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levis555
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Vielleicht sollte man den Herrn erst befragen, nachdem er ein Attest beigebracht,

dass sich seine massive Seh- und auch die anderen -schwächen wieder gelegt haben. Wenn solche ....... die Verantwortung haben, ist das Verhalten der Demonstranten nicht verwunderlich

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Civium
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Hat der keine Augen im Kopf der gute

Mann?? Wenn das Auto auch nicht angefahren wäre, so hätte der Bursche sich auch schwer verletzen können.
Zwei solche Bärenmänner auf dem Jüngling und ihn unter die Bodenplatte des Fahrzeuges zu bringen, unglaublich!
Er wurde eindeutig in Lebensgefahr gebracht!

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mobile49
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Ja , als das Auto wegfuhr nicht mehr

denn sonst hätte der Mann das nicht überlebt

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merch
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All jene

die behaupten, wir befänden uns in einem "Polizeistaat", sind offenbar noch nie über die österreichische Grenze hinausgekommen... Einzelne Verfehlungen wird es sicherlich geben (es gibt überall auch Deppen). Und die gehören auch verurteilt. Aber gleich immer diese Verallgemeinerungen, die in Folge die Stimmung vergiften brauche ich echt nicht mehr.

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levis555
0
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Da hätte man dann - in einem funktionierenden Staat - so was wie eine Clearingstelle,

wo derlei Vorkommnisse objektiv abgehandelt werden. Die Aussagen dieses Vize tragen jedoch nicht gerade dazu bei, an einenfunktionierenden Staat zu glauben

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Civium
2
7
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Jungs der Polizeistaat

ist beendet!!
Was geht den da ab???

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