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TirolFaulgas drang in Stall ein: Zwölf Rinder verendet

Landwirt hatte in Jauchegrube an Güllerührwerk gearbeitet.

Sujetbild © Jürgen Fuchs
 

Auf einem Bauernhof in Rietz in Tirol (Bezirk Imst) ist am Samstagvormittag Faulgas in den Stall eingedrungen. Alle zwölf im Stall eingestellten Rinder verendeten dadurch. Wie die Polizei berichtete, hatte der Landwirt Arbeiten mit dem Güllerührwerk in der Jauchegrube durchgeführt, dabei dürfte über die Entmistungsanlage das Gas in den Stall gelangt sein.

Der 35-jährige Landwirt hatte gegen 9.30 Uhr mit den Arbeiten in der Jauchegrube begonnen. Als er rund eine halbe Stunde später seinen Stall betrat, bemerkte er, dass alle seine Rinder verendet waren. Auch der Bauer selbst fühlte sich laut Exekutive unwohl, weshalb er sofort den Stall verließ und einen Notruf absetzte.

Feuerwehreinsatz

Die Feuerwehren Rietz und Telfs rückten aus und sperrten die Straße im Bereich des Bauernhofs großräumig ab. Bei Messungen im Stall stellten sie eine hohe Kohlenmonoxidkonzentration fest. Nachdem der Stall belüftet worden war, gaben die Feuerwehren den Bauernhof gegen 11.45 Uhr wieder frei.

Die zwölf Rinder erlitten laut dem Amtstierarzt eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung. Der Landwirt wurde gesundheitlich nicht beeinträchtigt

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