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Stürmisches WetterSegelboote gekentert, zahlreiche Unwettereinsätze

Stürmisches Wetter in weiten Teilen Österreichs: In Niederösterreich und im Burgenland regnet es heftig, im Zellersee kenterten mehrere Segelboote.

In Wiener Neustadt stand die Feuerwehr im Dauereinsatz
In Wiener Neustadt stand die Feuerwehr im Dauereinsatz © PRESSETEAM D. FF WR. NEUSTADT
 

In weiten Teilen Österreichs ist das Wetter stürmisch. Ein Unwetter mit Sturm hat Samstagnachmittag etwa im Zellersee (Pinzgau) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Wasserrettung ausgelöst. Beim sogenannten Ansegeln des gleichnamigen Yachtclubs am Nordufer des Sees seien mehrere Segelboote gekentert, teilten die Retter mit.

Personen wurden laut Auskunft der Feuerwehr nicht verletzt. Der Einsatzleiter der Wasserrettung, Michael Kling, sagte dem ORF Salzburg, dass alle Segler aus dem Wasser gerettet werden konnte. Die niedrigen Wassertemperaturen seien gefährlich für sie gewesen.

Feuerwehr im Dauereinsatz

In und um Wiener Neustadt ist es am Samstagnachmittag aufgrund starker Regenfälle zu Überflutungen gekommen. Die Feuerwehr wickelte mehr als 25 Einsätze binnen weniger Stunden ab. Unter Wasser gesetzte Keller sowie vom Wind abgewehte Dachziegel beschäftigten die Helfer, die nach einem Unfall auch auf der Südautobahn (A2) zu Werke gingen, wie die FF Wiener Neustadt in einer Aussendung berichtete.

Am stärksten sei der Regen gegen 16.00 Uhr mit elfeinhalb Litern pro Quadratmeter gewesen. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 40 Feuerwehrleute an diversen Stellen beschäftigt. Gleich über mehrere Stunden hinweg wurde der Keller eines Hauses in der Pottendorfer Straße ausgepumpt. In der Nähe des Gebäudes stand der Autoparkplatz eines Gebrauchtwagenhändlers vorübergehend einen halben Meter unter Wasser, hieß es in der Aussendung.

In Wiener Neustadt wurde ein Parkplatz überschwemmt
In Wiener Neustadt wurde ein Parkplatz überschwemmt Foto © PRESSETEAM D. FF WR. NEUSTADT
Am Abend ließen die Regenfälle nach. Eine "verstärkte Bereitschaft" blieb nach dem Einrücken der Helfer in der Feuerwehrzentrale, "um auf eine etwaige erneute Verschärfung der Lage rasch reagieren zu können", wie die FF betonte.

Gewitterzelle im Burgenland

Starker Regen hat am Samstagnachmittag auch für rund 30 Unwettereinsätze der Feuerwehren im Bezirk Mattersburg gesorgt. Eine Gewitterzelle habe sich aus dem südlichen Niederösterreich ins Burgenland verlagert, wurde vom Landesfeuerwehrkommando auf Anfrage mitgeteilt. Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden. Aufgrund der Regenfälle rückten die Helfer auch dreimal im Bezirk Oberpullendorf aus.

Wie der ORF Burgenland berichtete, war der Bezirk Mattersburg auch von Hagel betroffen. In Forchtenstein und Wiesen sollen die Körner zentimeterhoch gelegen sein. In Mattersburg selbst wurden Straßen überflutet. Die S31 war zwischen Mattersburg und Forchtenstein aufgrund des hohen Wasserstandes vorübergehend nur im Schritttempo befahrbar. Am Samstagabend entspannte sich die Wetterlage Feuerwehrangaben zufolge.

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In Mattersburg gabs allein in den letzten paar Stunden, um die 100mm Niederschlag.

Wahnsinn, die ersten nennenswerten Gewitter der Saison und dann gleich derart heftig.

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