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Essbarer Müll WWF warnt vor achtlosem Umgang mit Lebensmitteln

Allein in Österreich fallen laut einer Studie mehr als 577.000 Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen entlang der Wertschöpfungskette an.

© Privat
 

Von Jahresbeginn bis zum 2. Mai landen - statistisch über das Jahr gerechnet - alle produzierten Lebensmittel im Müll. Daher ruft die Umweltschutzorganisation WWF Österreich alljährlich den Tag der Lebensmittelverwendung aus, "um das kritische Ausmaß und die Folgen des achtlosen Umgangs mit unserer Nahrung aufzuzeigen", wie es in einer Aussendung hieß. (Infografik: So räumt man den Kühlschrank richtig ein)

Allein in Österreich fallen laut einer Studie mehr als 577.000 Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen entlang der Wertschöpfungskette an. Somit könnte nur mit den verschwendeten Lebensmitteln die gesamte Bevölkerung Kärntens für ein Jahr ernährt werden. "Auf dem Weg vom Feld zum Teller geht ein Drittel der Lebensmittel unnötig verloren - das ist eine sinnlose Verschwendung von Ressourcen mit fatalen Folgen für Umwelt, Natur und Klima", warnte Olivia Herzog, Expertin für nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. (So

Umso wichtiger sei "eine umfassende Trendwende, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette greift und die Lage verbessert". Angefangen von Landwirtschaft und Produktion über Groß- und Einzelhandel bis hin zur Außer-Haus-Verpflegung (Restaurants und Catering) und Haushalte seien alle Akteure zum Handeln aufgefordert.

Politik gefordert

Um sinnlose Lebensmittelverschwendung zu stoppen, braucht es auch politische Rahmenbedingungen: Die Bundesregierung müsse dem WWF zufolge einen verbindlichen Aktionsplan vorlegen, damit vermeidbare Lebensmittelabfälle bis 2030 zumindest um die Hälfte reduziert werden können.

"Freiwilligkeit allein reicht nicht. Umweltministerin Elisabeth Köstinger sollte ein verbindliches Maßnahmenpaket erarbeiten, um die skandalöse Verschwendung von Ressourcen zu stoppen. Essen darf nicht für den Mist sein", sagte Herzog. Zudem brauche es eine zentrale Stelle im Umweltressort, anstatt der jetzigen Zersplitterung von Kompetenzen.

Kommentare (6)

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wahrheitverpflichtet
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SCHEINHEILIGKEIT!

WANN KOMMT in Österreich so wie in anderen staaten endliche ein Gesetz das den handel zwingt die noch verwertbaren Lebensmitteln an Organisationen wie Caritas usw ab zugeben!

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Civium
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Wie die Regale der Bäckerei am

Abend nicht mehr voll sein und alles vorhanden sein muss wie am Morgen, so soll der private Kühlschrank auch nicht immer gerammelt voll sein.
Aufbrauchen was da ist und kaufen was nicht mehr da ist und das Problem ist gelöst.
Die Politik könnte reagieren, indem man auf nicht verkaufte und somit recycelte Ware eine hohe Tonnensteuer einführen würde , würde die Verschwendung sich reduzieren.
Lebensmittel sollten aus ehtischen Gründen unter Schutz gestellt werden!!

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Eowyn1812W
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Wertschöpfung...

der LEBENSmittel ist leider bei vielen abhanden gekommen!! Sehr viele sprechen von einheimischen Produkten und kaufen dann im Handel Obst, Gemüse, Fleisch die Eingeführt werden!! So eine Bekannte die Heurige Kartoffel kaufte und hinterher feststellte das sie aus Indien kommen! Für sie war es nicht klar das bei uns JETZT noch keine Österreichische Kartoffel Saison sein kann, dafür muss man schon Obstbauer sein oder nach Lesen....
Dann kommt noch dazu, 2 Plus 1 gratis....wie oft wird es dann entsorgt da es abgelaufen aber denoch genießbar ist? usw.
Vielleicht sollte so manch einer/e mal eine Woch bei Obst/Gemüse und Viehbauern mitarbeiten damit ihnen wieder bewusst wird was LEBENSmittel bedeutet!!!

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47er
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Ja bei den Bauern für Asylantenlohn arbeiten, und dann jammern, weil die Dürre wieder alles unverkäuflich macht.

Wieviel von den produzierten Lebensmittel unserer heimischen Bauern landen in der Müllverbrennung? Habe letzte Woche eine Sendung gesehen, wo zwölf Tonnen Zwiebeln dort abgegeben wurden, nur weil sie nicht rundum gleichmässig waren. Wieviel anderes wird so entsorgt, mit ihren Riesenfahrzeugen werden scheint es ohne Planung Lebensmittel geerntet, die dann wegen Überproduktion diesen Weg gehen. Dafür werden die Böden überdüngt, niedergewalzt und ausgebeutet, vieles mit EU-Förderung.
In den Supergeschäften ebenso ein Leistungsdruck, bis zum Abend müssen die Regale gefüllt sein, auch wenn die Ware demnächst abläuft, nächsten Morgen aussortieren und auf den Müll.
Zu den grösseren Feiertagen wird eingekauft, als wären die Läden für eine Woche zugesperrt, könnte ja anspruchsvoller Besuch kommen.

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Eowyn1812W
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was soll das den?

Asylanten dürfen ja gar nicht arbeiten.....und die Sendung ist auch gut gewesen auch wenn einige nicht verstanden haben das nicht die ÜBERPRODUKTION das Problem ist sondern der Handel die GRÖßE vorschreibt!! zb. Zwiebel, Äpel....wenn die nicht passen werden sie in den Müll gekippt !! Aber man könnte bei sich selbst anfangen und auch mal die so genannten WUNDERLINGE kaufen. Es ist interessant zu lesen nicht geplant zu Ernten, ich kenne da keinen Bauern der das tut!! Den es gibt auch ERNTE Planung, den wenn sie das nicht tun würden könnten sie übers Jahr gar keine Betriebswirtschaftliche Rechnung machen!! Den jeder Bauer hat einen BETRIEB. Gibt es Betriebe ohne Betriebswirtschaftliche Rechnung? Wüsste ich nicht.....

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Civium
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Egal wo sie herkommen,

wie man damit umgeht ist wichtig!! Es wachsen nun mal keine Bananen, Orangen in Mitteleuropa und auch unsere Bauern exportieren ins Ausland!
Habe kürzlich israelische Erdäpfel gekauft, weil keine österreichische erhältlich waren und keine einzige davon weggeworfen.

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