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Mutter zeigte Vorfall anBetreuer sollen Behinderten gefesselt haben

De beiden Betreuer wurden entlassen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Die Mutter des Burschen zeigte den Vorfall an
Die Mutter des Burschen zeigte den Vorfall an © KLZ/Kanizaj
 

In einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen im Bezirk Gänserndorf sollen laut Medienberichten zwei Betreuer einen Klienten gefesselt haben. Die beiden wurden daher entlassen, die Polizei ermittle, hieß es. Konkret soll ein männlicher Klient aggressiv und gewalttätig geworden sein. Die Betreuer hätten ihn dann mit einer Damenstrumpfhose an den Händen gefesselt, berichtete die "NÖN".

Der Geschäftsführer gab gegenüber der "Niederösterreichischen Nachrichten" an, dass es ihm sowohl für den Klienten als auch die Mitarbeiter leidtue. Ihm sei nichts anderes übrig geblieben, als die Kündigung auszusprechen. "Einen Klienten zu fesseln, ist absolut tabu", zitierte ihn die Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Er gab außerdem an, dass man nichts vertuschen wolle und hier ein Fehler passiert sei.

Klient soll erst 16 Jahre alt sein

Laut "Kronen Zeitung" soll es sich bei dem betroffenen Klienten um einen 16-Jährigen handeln, der erst wenige Wochen unter Betreuung stand. Die Mutter soll verdächtige rote Striemen an den Armen des Sohnes entdeckt und daraufhin Anzeige erstattet haben.

Die Einrichtung war am Samstag für die APA nicht erreichbar. Von der Polizei konnten die Ermittlungen gegen die beiden ehemaligen Mitarbeiter zunächst nicht bestätigt werden.

Kommentare (1)

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OCIR
3
7
Lesenswert?

Ein Problem

Für beide Seiten so wird es halt bald keine Pfleger mehr geben die mit schwierigen Patienten mehr arbeiten wollen, weil du dann immer mit einem Bein im Häfen stehst oder um deinen Job fürchten musst und um deine persönliche Sicherheit wenn mal wieder einer auszuckt

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