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Ohne Licht frontal gegen PkwGeisterfahrerin stirbt nach 40 Kilometern auf falscher Fahrbahn

Die 51-jährige Deutsche war vor dem Zusammenstoß 40 Kilometer auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs gewesen. Kurz vor dem frontalen Zusammenstoß drehte sie auch noch die Scheinwerfer ab.

Sujetbild © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Auf der Westautobahn (A1) im Stadtgebiet von Salzburg ist es am Samstagmorgen gegen 4.00 Uhr zu einem tödlichen Geisterfahrerunfall gekommen. Wie die Polizei berichtete, hatte eine 51-jährige Lenkerin aus Bayern auf der Tauernautobahn (A10) zwischen dem Ofenauer und dem Hiefler Tunnel bei Golling ihr Auto gewendet und war dann 40 Kilometer als Geisterfahrerin zurück Richtung Salzburg gefahren.

In der Stadt schaltete sie laut Aufnahmen aus einer Überwachungskamera der Asfinag die Scheinwerfer aus und fuhr auf der dreispurigen Fahrbahn auf dem Mittelstreifen weiter. Kurz darauf krachte die Geisterfahrerin frontal gegen den Wagen einer 60-jährigen Autolenkerin aus Salzburg. Die nicht angegurtete deutsche Lenkerin starb noch an der Unfallstelle. Die Salzburgerin wurde verletzt ins Landeskrankenhaus gebracht, sie dürfte sich aber nicht in Lebensgefahr befinden.

Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle. Alle drei Fahrspuren waren komplett gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Die Polizei kündigte zu den Unfallumständen weitere Erhebungen an.

 

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