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''Schlachtfeld''Auto bei Unfall in zwei Teile gerissen

Der Lenker, ein 38-Jähriger aus dem Flachgau, überstand den Crash mit Verletzungen.

Bei einem Verkehrsunfall in Neumarkt am Wallersee (Flachgau) ist am Dienstag kurz vor Mitternacht ein Auto in der Mitte in zwei Teile gerissen worden © FF Henndorf
 

Bei einem Verkehrsunfall in Neumarkt am Wallersee (Flachgau) ist am Dienstag kurz vor Mitternacht ein Auto in der Mitte in zwei Teile gerissen worden. Der Lenker, ein 38-Jähriger aus dem Flachgau, überstand den Crash mit Verletzungen. Die Feuerwehr befreite ihn mit der Bergeschere aus dem Wrack, anschließend lieferte ihn die Rettung ins UKH Salzburg ein, berichtete die Polizei.

Der 38-Jährige war mit seinem Wagen auf der B1 Richtung Straßwalchen unterwegs. Aus unbekanntem Grund geriet das Fahrzeug auf die linke Straßenseite und prallte gegen die Leitschiene, anschließend wurde es noch mit voller Wucht gegen einen entgegenkommenden Tankwagen geschleudert. Der Wagen riss zwischen den beiden Sitzbänken in zwei Teile. In der Folge durchstieß der Tankwagen ebenfalls die Leitschiene und fuhr über eine Böschung, wo er schließlich hängen blieb.

"Schlachtfeld"

"Die Unfallstelle war ein einziges Schlachtfeld", schilderte Ortsfeuerwehrkommandant Herbert Maderegger der APA. Die beiden Teile des Autos seien etwa 20 bis 30 Meter voneinander entfernt auf der Straße gelegen. Da bei der Alarmierung von einem Gefahrengut-Transport die Rede war, habe man diesen zuerst erst suchen müssen. Dann sei ihm aber schon der Lenker des Schwerfahrzeuges, ein 47-jähriger Flachgauer, entgegengekommen. Zum Glück sei der Tank aber nicht beladen gewesen. "Ansonsten wäre das Fahrzeug wahrscheinlich umgekippt und wir hätten auch diesen Lenker mit hydraulischem Gerät befreien müssen."

Beide Lenker wurden beim Unfall verletzt. Das Rote Kreuz brachte sie ins UKH Salzburg. Die Feuerwehr konnte mit den Aufräumarbeiten erst nach der Unfallaufnahme durch die Polizei und die Begutachtung des Sachverständigen beginnen. Nach dem Beseitigen der Autoteile und der Reinigung der Straße wurde der Tank-Sattelzug mit einem Kran geborgen und anschließend abgeschleppt. Die Feuerwehr konnte den Einsatz erst gegen 5.30 Uhr beenden.

 

Kommentare (1)

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stierwascher
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7
Lesenswert?

wie schnell ist der Wahnsinnige gefahren?

So ein mieses und rücksichtsloses Verhalten ist nur mehr pathologisch und kriminell!

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